Durch Dollar-Cost-Averaging in Bitcoin (BTC) über die vergangenen fünf Jahre wurden laut backgetesteten Simulationsdaten höhere Renditen erzielt als mit einer vergleichbaren S&P‑500‑Strategie – obwohl derselbe Ansatz Anleger, die Anfang 2024 mit Käufen begannen, aktuell mit unrealisieren Verlusten dastehen lässt.
Da Bitcoin rund 44 % unter seinem Allzeithoch von Oktober 2025 bei knapp 126.000 $ notiert, haben die Daten erneute Aufmerksamkeit von Investoren auf sich gezogen, die ihre Einstiegsstrategien überdenken.
Die Analyse stützt sich auf DCA‑Rechner, einen Vergleich eines Swan‑Bitcoin‑Analysten vom Februar sowie ein Power-Law‑Preismodell, das vom Forscher Sminston With veröffentlicht wurde. Sämtliche zukunftsgerichteten Zahlen sind Modellergebnisse, keine garantierten Renditen.
Was die historischen Daten zeigen
Ein wöchentlicher Bitcoin-Kauf von 250 $ ab Januar 2021 hätte laut Berechnungen über fünf Jahre Investitionen von 67.500 $ bedeutet und rund 1,65 BTC zu einem durchschnittlichen Einstandskurs von etwa 40.884 $ angesammelt. Beim aktuellen Bitcoin-Kurs von rund 71.000 $ entspräche dies einem geschätzten unrealisieren Gewinn von ungefähr 76 %.
Im Gegensatz dazu hätte dieselbe wöchentliche 250‑$‑Strategie ab Januar 2024 – zu höheren durchschnittlichen Kursen – auf dem aktuellen Niveau einen unrealisieren Verlust von 6 % erzeugt. Die Divergenz zeigt, wie stark der Einstiegszeitraum kurzfristige Ergebnisse beeinflusst, selbst bei identischer Methode.
Swan‑Bitcoin‑Analyst Adam Livingston verglich in einem Beitrag im Februar ein wöchentliches Bitcoin‑DCA von 100 $ mit dem S&P 500 über fünf Jahre.
Die Bitcoin‑Strategie führte zu einer Rendite von 42.508 $ (62,9 %) gegenüber 37.470 $ (43,6 %) für Aktien – eine Differenz von rund 19 Prozentpunkten bei der kumulierten Rendite, so seine Analyse.
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Was die Modelle für die Zukunft projizieren
Der DCA‑Simulator von Bitcoin Well, der eine Bitcoin‑Power-Law‑Wachstumskurve nutzt, schätzt, dass ein wöchentlicher Kauf von 250 $ ab Januar 2026 bis März 2030 etwa 0,30 BTC ansammeln würde. Unter der Medianpreis‑Annahme des Modells von 430.278 $ wäre diese Position bei einer Gesamtinvestition von 54.250 $ ungefähr 129.000 $ wert.
Das Modell liefert zudem ein unteres Band nahe 274.000 $ und ein oberes Szenario um 900.000 $ – eine große Spannbreite, die die bekannte Sensitivität von Power-Laws gegenüber den Annahmen widerspiegelt.
Eine Studie von November 2025 des Forschers Sminston With ergab, dass selbst Käufe 20 % über dem damaligen Kurs und ein Ausstieg 20 % unterhalb des projizierten Medians für 2035 in der Simulation nach zehn Jahren noch nahezu 300 % Gewinn erzielten. Die Analyse kam zu dem Schluss, dass die Haltedauer einen größeren Einfluss auf die Ergebnisse hatte als der Einstiegskurs.
Alle Projektionen setzen voraus, dass Bitcoin seinem historischen logarithmischen Wachstumspfad folgt – eine Annahme, für deren Fortbestand über künftige Marktzyklen hinweg es keinerlei Garantie gibt.
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