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Bitcoin verzeichnet schwächste Korrelation mit Aktien seit 2022

Bitcoin verzeichnet schwächste Korrelation mit Aktien seit 2022

Bitcoin (BTC) hat seine schwächste Performance im Vergleich zu Aktien seit dem Zusammenbruch von FTX Ende 2022 verzeichnet: In den vergangenen sechs Monaten ist der Kurs um 43 % gefallen, während der S&P 500 um 7 % zulegte und Gold um 51 % anzog – eine Divergenz, die laut der Analysefirma Santiment historisch nicht nachhaltig ist.

Was passiert ist: BTC entkoppelt sich von Aktien

Seit Ende August hat sich BTC in die entgegengesetzte Richtung der traditionellen Märkte bewegt und damit ein langfristiges Muster der Korrelation mit Aktien durchbrochen. Gold ist stark gestiegen. Aktien haben sich behauptet. Bitcoin ist gefallen.

Diese Lücke stellt die schwächste Korrelation zwischen BTC und Aktien seit der Marktturbulenzen Ende 2022 dar, als steigende Zinsen und die FTX‑Implosion Bitcoin auf etwa 15.700 US‑Dollar drückten.

Laut Santiment halten derart drastische Abweichungen von historischen Korrelationen in der Regel nicht lange an. Frühere Fälle zeigen, dass die Märkte rotieren, wenn sich Stimmung und makroökonomische Bedingungen ändern, was im Zeitverlauf zu veränderten Kapitalströmen führt.

Santiment fügte hinzu, dass es erheblichen Aufholbedarf für Bitcoin und Altcoins geben könnte, falls BTC zu seiner historischen Tendenz zurückkehrt, Aktien während wirtschaftlicher Expansionsphasen zu folgen – insbesondere in einem Szenario mit drei Zinssenkungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2025.

Am Mittwoch stieg Bitcoin kurzzeitig über 66.000 US‑Dollar, bevor er wieder zurückfiel und sich über 65.000 US‑Dollar stabilisierte. Die Finanzierungsraten am BTC‑Futures‑Markt blieben jedoch im Bereich von 62.000 bis 68.000 US‑Dollar weitgehend negativ. CryptoQuant erklärte, dass Bitcoin möglicherweise noch kein echtes Tief ausgebildet hat, und verwies darauf, dass kurzfristige Halter seit fast 30 Tagen konstant mit Verlust verkaufen, wobei mehrere große Verkaufswellen absorbiert wurden, ohne eine nachhaltige Erholung auszulösen.

„Diese Rallyes dienen als Exit‑Liquidität, und eine bedeutende Trendwende ist unwahrscheinlich, bis die Gewinne der kurzfristigen Halter wieder positiv werden und es auch bleiben“, ergänzte der Bericht von CryptoQuant.

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Warum das wichtig ist: Signal des Korrelationsbruchs

Die Entkopplung ist bedeutsam, weil sich Bitcoin in der Vergangenheit sowohl bei Rallyes als auch bei Abverkäufen meist im Gleichschritt mit dem S&P 500 bewegt hat – womit diese Divergenz zu einer seltenen Ausnahme wird. In Phasen niedriger Zinsen und wirtschaftlichen Wachstums, etwa 2021 und in Teilen von 2024, entwickelten sich BTC und Altcoins gut parallel zu steigenden Aktienkursen.

Während Straffungszyklen – einschließlich der aggressiven Zinserhöhungen der US‑Notenbank in den Jahren 2018 und 2022 – fielen Kryptowährungen gemeinsam mit Aktien. Das aktuelle Umfeld, in dem Aktien und Gold steigen, während Bitcoin fällt, passt in keines dieser Muster.

Die Daten von Santiment deuten darauf hin, dass bei derart starkem Korrelationsbruch häufig eine Rückkehr zur früheren Beziehung folgt. Sollten sich die makroökonomischen Bedingungen später im Jahr 2025 in Richtung Lockerung bewegen, könnte BTC eine deutliche Aufholbewegung erleben.

Die Analyse von CryptoQuant warnt jedoch, dass das kurzfristige Bild weiter bärisch bleibt. Der Verkaufsdruck dominiert trotz kurzzeitiger Preisspitzen, und solange kurzfristige Halter nicht wieder in die Gewinnzone kommen, erscheint eine nachhaltige Erholung unwahrscheinlich.

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