Michael Saylors Strategy kauft Bitcoin (BTC) mit ungefähr der doppelten Rate, mit der Miner neue Coins produzieren, was die Sorgen über einen Angebotsschock am Markt neu entfacht.
Strategy übertrifft die Bitcoin-Emission
Das Unternehmen erwarb 34.164 BTC für rund 2,54 Milliarden US‑Dollar in der Woche vom 13. bis 19. April und fügte bis zum 26. April weitere 3.273 BTC für 255 Millionen US‑Dollar hinzu, wie ein Bericht von TechStock unter Berufung auf die Unterlagen von Strategy meldete.
Damit steigen die Gesamtbestände auf 818.334 BTC, die für rund 61,81 Milliarden US‑Dollar erworben wurden.
Miner produzieren derzeit etwa 900 BTC pro Tag oder 6.300 pro Woche. Allein der Kauf von Strategy Mitte April übertraf die wöchentliche Emission um fast 27.800 Coins, wie aus von Bitbo bereitgestellten und von Stocktwits zitierten Daten hervorging.
Der jüngste Kauf bringt Strategy mit rund 5.100 BTC vor den iShares Bitcoin Trust von BlackRock, der zum 27. April 812.276 BTC hielt.
Novogratz und Saylor erwarten Angebotsengpass
Galaxy-Digital-CEO Mike Novogratz sagte im Podcast „All Things Markets“, dass Saylor „mehrere Milliarden pro Woche“ kaufe, und fügte hinzu, es gebe „nicht genug Angebot“ bei der aktuellen Nachfrage.
Auf der Bitcoin Conference 2026 in Las Vegas am 27. April schätzte Saylor, dass im kommenden Jahr zwischen 20 und 100 Milliarden US‑Dollar an neuem Kredit in die Bitcoin-Märkte fließen könnten, während tatsächlich nur rund 10 Milliarden US‑Dollar an Coins zum Verkauf verfügbar seien.
Bitcoin wurde am Mittwoch bei rund 77.003 US‑Dollar gehandelt, ein Minus von 1 % innerhalb von 24 Stunden. Der Vermögenswert ist von seinem November-Hoch von über 100.000 US‑Dollar gefallen, belastet durch ein strafferes makroökonomisches Umfeld und geopolitische Spannungen. Strategy hat im bisherigen Jahresverlauf rund 94.470 BTC gekauft und absorbiert damit etwa das 2,2‑Fache der Neuemission.
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