Bitcoin (BTC) ist in den ersten 50 Tagen des Jahres 2026 um 23 % gefallen – laut Daten von Checkonchain der schwächste Start in ein Finanzjahr aller Zeiten.
Die Kryptowährung verlor im Januar 10 % und im Februar weitere 13–15 % und steuert damit auf die ersten aufeinanderfolgenden Verluste in diesen beiden Monaten in ihrer Handelshistorie zu.
Bitcoin liegt außerdem rund 50 % unter seinem Allzeithoch von 126.000 $, das im Oktober 2025 erreicht wurde, und wird zum 23. Februar unter 66.000 $ gehandelt.
Was die Daten zeigen
Historische Aufzeichnungen von Coinglass bestätigen, dass Bitcoin noch nie zuvor sowohl den Januar als auch den Februar im Minus abgeschlossen hat.
In früheren Jahren mit starken Januar‑Verkäufen – 2015, 2016 und 2018 – konnte sich der Februar jeweils erholen.
Sollte der Februar schwächer schließen, würde dies die aktuelle Verlustserie außerdem auf fünf aufeinanderfolgende Monate ausdehnen – die längste seit dem Bärenmarkt 2018–2019, als die Kurse sechs Monate in Folge fielen.
Der Zyklusindex von Checkonchain liegt derzeit bei 0,77 gegenüber einem typischen Durchschnitt von 0,84 in Abwärtsjahren nach 50 Tagen, was darauf hindeutet, dass der Rückgang unterhalb der Basislinie früherer Korrekturzyklen verläuft.
Lesen Sie auch: After Prison And A Presidential Pardon, Changpeng Zhao Is Back In America - And Eyeing Binance.US Expansion
Treiber des Rückgangs
Der Ausverkauf war breit angelegt und nicht durch ein einzelnes Ereignis ausgelöst, was ihn von früheren Crashs wie dem Zusammenbruch von FTX im November 2022 unterscheidet.
US‑Spot‑Bitcoin‑ETFs verzeichneten Abflüsse von fast 4 Milliarden US‑Dollar über fünf aufeinanderfolgende Wochen, wobei Glassnode‑Daten zeigen, dass ETF‑Bestände seit Oktober um rund 100.300 BTC geschrumpft sind – der größte Rückgang des aktuellen Zyklus.
Das offene Interesse an Bitcoin‑Futures fiel laut Flussanalysen in der ersten Februarwoche innerhalb einer Woche um 20 %, was eher auf erzwungenen Schuldenabbau als auf koordinierte Liquidationen hindeutet.
Währenddessen stieg der S&P 500 im gleichen Zeitraum um etwa 0,4 % und Gold legte seit Jahresbeginn um 17 % zu – eine Divergenz, die der Research‑Analyst Danny Nelson von Bitwise als typisch für einen Krypto‑Winter bezeichnete: „Man erkennt ihn daran, wie Anleger auf gute Nachrichten reagieren. Gar nicht.“
Die Underperformance im Jahr 2026 folgt zudem auf einen Rückgang um 17 % im Jahr 2025 – selbst eine Anomalie, da Nachwahljahre für Bitcoin historisch besser abgeschnitten haben als Wahljahre.
Als Nächstes lesen: SBI Holdings Launches Japan's First Security Token Bond With Built-In XRP Rewards



