Bitcoin (BTC)-Wale akkumulieren nach einem Ausverkauf am Wochenende, der mehr als $2,5 Milliarden an Long-Liquidationen auslöste, obwohl der Preis weiter unter dem Widerstand gedeckelt bleibt und Stimmungsindikatoren unter den Anlegern anhaltende extreme Angst signalisieren.
Was passiert ist: Erholung nach Wochenendliquidationen
Der Rückgang drückte die Kurse auf ein Tief nahe 74.700 $, bevor sich starke Käufe im Unterstützungsbereich um 74.800 $ zeigten. Lange untere Dochte im Chart signalisierten eine aggressive Akkumulation auf tieferen Niveaus.
Das Handelsvolumen normalisierte sich, als die anfängliche Panik nachließ. Der RSI erholte sich in Richtung niedriger 50er-Werte, während sich die MACD-Balken zusammenzogen und damit nachlassenden Verkaufsdruck anzeigten.
Das Aufwärtspotenzial bleibt durch die Widerstandszone bei 78.000–80.000 $ begrenzt. Solange dieses Niveau nicht durchbrochen wird, stellt die Bewegung eher eine Erholung vom Liquidationsdruck als eine bestätigte Trendwende dar.
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Warum das wichtig ist: Vertrauen der Wale bei Angst im Retail-Sektor
Große Halter akkumulieren während des Dips. Die Zahl der Wal-Adressen mit 1.000 BTC oder mehr steigt weiter an, was darauf hindeutet, dass sie die Spanne von 74.000–75.000 $ als Kaufgelegenheit betrachten.
Privatanleger reduzieren ihr Engagement sowohl durch erzwungene Liquidationen als auch durch vorsichtige Gewinnmitnahmen. Der Fear-&-Greed-Index fiel auf 14 und verortet die Stimmung damit tief im Bereich extremer Angst.
Diese Vorsicht nahm zu, nachdem Kevin Warsh für die Federal Reserve nominiert wurde – eine Entwicklung, die die Märkte als Bestätigung eines eher restriktiven geldpolitischen Kurses interpretierten. Für eine nachhaltige Erholung sollten Anleger auf eine Verbesserung der Stimmung, nachlassende Volatilität und ein Halten wichtiger Unterstützungszonen durch Bitcoin bei gleichzeitig stärkerer Spot-Nachfrage achten.
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