Bitget und das Research-Haus Block Scholes berichten, dass der Einsatz tokenisierter Aktien als Sicherheiten den Kapitalbedarf für ein modelliertes 1-Millionen-Dollar-Portfolio fast halbiert – auf 175.000 US‑Dollar.
Bitget-Studie zu Sicherheiten
Untersucht wurde das Cross-Asset Unified Account-Modell der Kryptobörse. Es erlaubt, mehr als 370 zulässige Vermögenswerte – darunter 125 tokenisierte US-Aktien – in einem gemeinsamen Margin-Pool zu bündeln. Block Scholes modellierte dabei 175.000 US‑Dollar in tokenisierten KI- und Halbleiterwerten neben unbefristeten Futures auf Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) sowie einem Short-Perpetual auf den Nasdaq‑100‑ETF.
In getrennten Konten würden laut Bericht rund 340.000 US‑Dollar in Aktienpositionen und Tether (USDT)-Margin gebunden. Im Unified Account werden die Aktien selbst als Sicherheiten anerkannt, wodurch sich das gebundene Kapital um etwa 165.000 US‑Dollar reduziert.
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Bitcoin-Korrelationsrisiko
Gracy Chen, CEO von Bitget, betonte, die Onchain-Migration von Vermögenswerten sei nur der erste Schritt; „die entscheidende Frage ist, wie effizient dieses Kapital danach eingesetzt werden kann“.
Der Bericht beschreibt zudem Zielkonflikte, wenn Sicherheiten und Positionen von denselben Marktfaktoren getrieben werden. In einem Stresstest erreichte das aktienbesicherte Portfolio seinen geschätzten Liquidationspunkt bereits nach einem korrelierten Marktrückgang von rund 21 %. Mit äquivalenter USDT-Besicherung lag dieser Schwellenwert bei etwa 27 %.
Demnach reagieren Kryptoanlagen und Aktien auf viele der gleichen makroökonomischen Impulse. Seit Januar 2022 lag die 60‑Tage‑Korrelation zwischen Bitcoin und dem Nasdaq‑100‑ETF im Schnitt bei +0,41 und erreichte in der Spitze +0,75. Seit Mitte 2024 bewegen sich die Werte anhaltend auf erhöhtem Niveau.
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