Bitget hat seine Open API auf Contracts for Difference (CFDs) ausgeweitet. Algorithmische Trader können damit Gold, Devisen, Aktienindizes und Rohöl über dieselben Setups ansteuern, die sie bislang für den Kryptohandel nutzen.
Bitget CFD-API
Nach Angaben der Börse ermöglicht die CFD-Open-API automatisierte Orderausführung, den Abruf von Konto- und Echtzeit-Marktdaten, interne Mittelüberträge sowie das Setzen von Take-Profit- und Stop-Loss-Marken.
Bestehende API-Kunden müssen keine separate Anbindung aufsetzen und können Krypto- und CFD-Strategien in derselben Umgebung fahren. Orders müssen dabei den Instrumentencode tragen, der zum Kontomodell des Traders passt.
Bitget zielt mit der Erweiterung vor allem auf Marktteilnehmer, die Strategien parallel in Krypto- und traditionellen Märkten fahren – in einem Umfeld, in dem Research, Monitoring und Ausführung häufig noch auf getrennten Systemen laufen.
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Bitgets Multi-Asset-Offensive
Gracy Chen, CEO von Bitget, betonte, dass Trader mehr als nur zusätzliche Märkte benötigen. „Mit der Öffnung der API für CFDs versetzen wir Entwickler, quantitative Trader und andere API-Nutzer in die Lage, globale Märkte direkt in die Systeme und Strategien einzubinden, die sie bereits verwenden“, sagte sie.
Die API-Initiative ist Teil einer breiter angelegten Expansion über digitale Assets hinaus.
Nach Unternehmensangaben erreichten Nicht-Krypto-Produkte im achten Geschäftsjahr zeitweise bis zu 40 % des gesamten Handelsvolumens. Im Fokus stehen Aktien, Derivate und institutionelle Kunden. Zudem meldete Bitget für August Reserven von durchschnittlich 382 Millionen US-Dollar, hinterlegt in einem von Bitcoin (BTC) gedeckten Pool, dessen Volumen zwischen 345,3 Millionen und 441,5 Millionen US-Dollar schwankte.
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