Bitget, die Seychellen-basierte Kryptowährungsbörse, hat am 4. März ein überarbeitetes Market-Maker-Anreizprogramm gestartet, das alle Spot- und Futures-Handelspaare in drei Gruppen einteilt, von denen jede ihren eigenen gestaffelten Maker-Rabattenplan von −0,012 % bis 0,000 % hat, um eine tiefere Orderbuch-Liquidität auf der Plattform zu fördern.
Was passiert ist: Neue Maker-Gebührenstufen
Das aktualisierte Programm ordnet jedes Handelspaar einer von drei Kategorien zu. Gruppe A umfasst wichtige Paare wie Bitcoin (BTC)/USDT, Gruppe B zielt auf mittlere Tokens wie HYPE (HYPE)/USDT ab, und Gruppe C umfasst kleinere oder neu gelistete Märkte.
Maker-Rabatte werden durch ein Fünf-Stufen-System, MM1 bis MM5, bestimmt, das getrennt auf Spot- und Futures-Märkte angewendet wird. Der günstigste Spot-Rabatt liegt bei −0,012 % für MM1-Teilnehmer, während der höchste Futures-Rabatt bei −0,008 % auf derselben Stufe liegt.
Bitget hat außerdem geändert, wie die Performance von Market Makern bewertet wird. Das Handelsvolumen wird nun nach Gruppen gewichtet, wobei weniger liquiden Märkten höhere Multiplikatoren zugewiesen werden, und die Bewertungen berücksichtigen Anforderungen an den Bid-Ask-Spread sowie das kumulierte Ordervolumen.
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Warum das wichtig ist: Vorstoß bei institutioneller Liquidität
Das Programm kommt zu einem Zeitpunkt, an dem institutionelle Händler einen wachsenden Anteil an der Aktivität von Bitget ausmachen. Laut dem Transparency Report 2025 der Börse generierten institutionelle Teilnehmer 82 % des Spot-Handelsvolumens und 60 % des Futures-Volumens.
Diese Zahlen deuten darauf hin, dass professionelle Market Maker den Orderfluss auf der Plattform bereits dominieren. Die gestaffelte Rabattstruktur soll diese Aktivität belohnen und gleichzeitig Liquidität in die dünneren Märkte der Gruppen B und C lenken.
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