Bitget richtet sein Geschäft mit tokenisierten Aktien stärker auf institutionelle Kunden aus. Die Börse kombiniert dazu einen neuen Broker-Übertragungsservice mit einer eigens entwickelten Liquiditäts-Engine, die die Markttiefe ihrer rTokens erhöhen soll.
Bitget rToken Transfer
Wie Bitget am Mittwoch mitteilte, ermöglicht der zum 13. Oktober geplante rToken Transfer, berechtigte US-Aktien und -ETFs von externen Brokern auf die Plattform zu übertragen, ohne die Positionen vorher veräußern zu müssen. Mehr als 3.000 Wertpapiere sind dafür qualifiziert.
Zum Start veranlassen Nutzer bei ihrem externen Broker eine „Free of Payment“-Übertragung auf ein von Bitget benanntes Omnibus-Konto bei Alpaca. Über das In-Kind Tokenization Network von Bitget werden die eingebuchten Wertpapiere in entsprechende rTokens umgewandelt und dem Spot-Konto des Nutzers gutgeschrieben. Im Anschluss können die unterstützten rTokens im Kassahandel eingesetzt und – wo verfügbar – für Kreditaufnahme, Verleih und weitere Margin-Funktionen genutzt werden.
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Super Match
„Die nächste Phase der Tokenisierung wird von der Infrastruktur bestimmt, die den Transfer von Vermögenswerten und Liquidität über verschiedene Märkte hinweg ermöglicht“, sagte Gracy Chen, CEO von Bitget. Hier setzt Super Match als zweite Säule an. Die Engine koppelt Bitgets interne Orderflüsse und Market Maker an mehrere Preisquellen. Die tatsächliche Liquidität und Preisbildung hänge jedoch von den Marktbedingungen und den unterstützten Vermögenswerten ab, so das Unternehmen.
Bis zum 6. Juli belief sich das verwaltete Vermögen in rTokens laut Bitget auf rund 114 Millionen US-Dollar, das kumulierte Transaktionsvolumen überschritt die Marke von 2 Millionen Trades. Die Emission der rTokens erfolgt über Reality, die Plattform von Bitget für Real-World-Assets.
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