Bitget hat die Abdeckung seines Proof of Reserves von vier auf 19 Vermögenswerte ausgeweitet, während die Kryptobörse ihr achtjähriges Bestehen feierte. Das geht aus einem Schreiben des Chief Legal Officer hervor.
Reserve-Abdeckung bei Bitget
Hon Ng, Chief Legal Officer von Bitget, erläuterte die Neuerung im Zuge des Wandels des Unternehmens von einer Krypto-Derivatebörse zu einer Multi-Asset-Handelsplattform. Das Unternehmen gibt an, inzwischen mehr als 125 Millionen Nutzer zu bedienen und sein Angebot um tokenisierte Aktien, Rohstoffe und weitere Märkte zu erweitern. Mithilfe von Merkle-Tree-Prüfungen können Nutzer nachvollziehen, ob ihre Bestände erfasst sind.
Der September-Bericht, bereits der 46. in Folge, wies laut Unternehmen eine gesamte Reservequote von 135 Prozent aus. Der Schutzfonds lag im August im Durchschnitt bei rund 382 Millionen US-Dollar. Beide Kennzahlen stammen vom Unternehmen selbst.
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Hon Ng zu Schutzmechanismen
Ng argumentierte, dass ein breiterer Marktzugang auch stärkere Schutzmechanismen erfordere. Mit jeder Expansion wachse auch das, was abgesichert, überprüft und bilanziert werden müsse. Gemeinsam mit BlockSec entwickelt Bitget derzeit einen Sicherheitsstandard für den Multi-Asset-Handel. Die Börse verweist auf Registrierungen oder Lizenzen in zehn Jurisdiktionen, darunter Großbritannien.
Bitget veröffentlicht seit Dezember 2022 Proof-of-Reserves-Berichte und betont, dass die durchschnittliche Reservequote seither über 120 Prozent gelegen habe. Im selben Jahr legte das Unternehmen den Schutzfonds mit einer anfänglichen Zusage von 300 Millionen US-Dollar auf, den es als Absicherung für Nutzer in Extremsituationen beschreibt.
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