Cardano (ADA) hat seinen DeFi-TVL seit dem 8. August um mehr als 14 Millionen ADA ausgebaut. Gleichzeitig trübt ein Rückgang der institutionellen Aktivität die Aussichten auf eine nachhaltige Kurserholung.
Zentrale Punkte:
- Der DeFi-TVL von Cardano stieg seit dem 8. August von 351,5 Mio. ADA auf 365,73 Mio. ADA.
- Die CME verzeichnete am 13. August null ADA-Futures-Volumen, das Open Interest fiel auf 19,7 Mio. ADA.
- ADA verteidigt die Unterstützung bei 0,18 US‑Dollar, während 0,20 US‑Dollar als nächste psychologische Hürde gilt.
DeFi-Wachstum bei Cardano
Daten zeigen, dass der in Cardano-Protokollen gebundene Wert (TVL) seit dem 8. August von 351,5 Mio. ADA auf 365,73 Mio. ADA zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gestiegen ist. Der Token-Bestand entspricht einem Gegenwert von rund 66,65 Mio. US‑Dollar.
Auch das Angebot an Stablecoins im Netzwerk legte zu – von 63 Mio. US‑Dollar am 1. August auf 67 Mio. US‑Dollar. Gleichzeitig brach jedoch das Volumen auf dezentralen Börsen von 1,88 Mio. US‑Dollar am 11. August auf 867.494 US‑Dollar ein. Das deutet darauf hin, dass die Handelsaktivität mit dem zusätzlichen gebundenen Kapital nicht Schritt hält.
Der höhere TVL folgt auf das Van-Rossem-Upgrade von Cardano am 18. Juli. Das Update zielt darauf ab, Smart Contracts günstiger und schneller zu machen und bereitet das Netzwerk zugleich auf das Leios-Upgrade vor.
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Nachfrageausblick
An der CME wurde am 13. August kein ADA-Futures-Volumen gehandelt. Zugleich sank das Open Interest von 32,7 Mio. ADA auf 19,7 Mio. ADA – ein klares Signal für nachlassende Aktivität in regulierten Cardano-Derivaten.
Zudem zog Grayscale am 10. August seinen Antrag für einen Cardano Trust ETF zurück. Das Unternehmen nannte keinen Grund für den Schritt, der vor dem Hintergrund einer insgesamt verhaltenen institutionellen Nachfrage nach Altcoin-ETFs – mit Ausnahme von Ethereum-Produkten (ETH) – erfolgt.
Aus technischer Sicht testet ADA derzeit die Marke von 0,18 US‑Dollar. Dieses Niveau fungierte zuvor in einer Doppelboden-Formation als Widerstand und könnte nun als Unterstützung dienen. Ein klarer Bruch unter 0,18 US‑Dollar würde das Erholungsszenario deutlich schwächen.
Die Indikatoren liefern ein gemischtes Bild: Ein fallender ADX signalisiert, dass der Abwärtstrend seit dem Hoch bei 0,21 US‑Dollar am 6. August an Dynamik verliert. Gleichzeitig deutet ein RSI um die 50-Punkte-Marke auf ein neutrales Momentum und begrenzten Kaufdruck hin.
Der aktuelle Retest folgt auf einen Aufwärtstrend, der am 28. Juli startete, bevor ADA am 6. August 0,21 US‑Dollar erreichte und bis zum 14. August wieder auf 0,18 US‑Dollar zurückfiel. Der Bereich um 0,15 US‑Dollar markiert weiterhin die jüngste Untergrenze, während 0,20 US‑Dollar als nächste entscheidende Bewährungsprobe gilt, falls die Käuferseite die Unterstützung verteidigen kann.
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