Chainlink (LINK) verzeichnete an einem einzigen Tag Token‑Transfers im Wert von fast 126 Mio. $ zu Binance – ein Vorgang, den On‑Chain‑Analyst Darkfost als mögliche Quelle von Verkaufsdruck für einen Altcoin einstufte, der bereits um 8,70 $ handelt, etwa 70 % unter seinem Zyklus‑Hoch.
Binance‑Zuflüsse von LINK
Darkfost merkte an auf der Plattform X am Freitag, dem 3. April, dass ungefähr 14,9 Millionen LINK‑Token im Zuge einer Welle großer Transfers den Besitzer wechselten. Von dieser Gesamtmenge landeten rund 14,7 Millionen Token bei Binance, der nach Volumen größten Krypto‑Börse.
Das Timing warf Fragen auf. An Wochenenden sind die Handelsvolumina tendenziell geringer, wodurch ein Transfer dieser Größe stärker ins Auge fällt, als es sonst der Fall wäre.
Darkfost skizzierte zwei mögliche Erklärungen.
„Es könnte sich um Transfers des Projektteams handeln, das Gelder zu Verwahrungszwecken umschichtet oder im Rahmen einer Vereinbarung mit der Binance‑Plattform“, schrieb der Analyst. Alternativ könnte ein Wal Zugang zu den tiefen Liquiditätspools der Börse gesucht haben.
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Darkfosts Warnung vor Abwärtsrisiken
Unabhängig vom Motiv warnte Darkfost, dass Börsenzuflüsse in dieser Größenordnung häufig Abwärtsbewegungen vorausgehen. Den exakten Absender zu identifizieren, bleibt schwierig, doch die Richtung des Transfers – auf eine Börse statt von ihr weg – lässt das Signal eher bärisch erscheinen.
LINK hat seit dem Fall unter 10 $ Anfang Februar zu kämpfen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wurde der Token bei rund 8,70 $ gehandelt, ein Plus von nur 0,5 % innerhalb von 24 Stunden und etwa 1,5 % in der vergangenen Woche.
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