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Das Ende der amerikanischen Social-Media-Ära? Wie Europas neue Plattform „W“ X mit verpflichtender Ausweisverifikation verdrängen will

Das Ende der amerikanischen Social-Media-Ära? Wie Europas neue Plattform „W“ X mit verpflichtender Ausweisverifikation verdrängen will

Europäische Unterstützer bereiten den Start einer neuen Social-Media-Plattform namens W vor und positionieren sie als in Europa entwickelte Alternative zu Elon Musk led X vor dem Hintergrund wachsender politischer, regulatorischer und technologischer Spannungen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten.

Die Plattform wurde diese Woche am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos introduced und ist rund um eine verpflichtende Identitätsverifikation konzipiert, bei der Nutzer ihre Identität und Menschlichkeit mittels offizieller Ausweisdokumente und Fotoüberprüfungen nachweisen müssen.

Ihre Entwickler sagen, dieser Ansatz solle Bots, koordinierte Manipulation und anonyme Übergriffe verringern, die ihrer Ansicht nach heute große soziale Netzwerke dominieren.

Ein in Europa gehostetes, identitätsgeprüftes Netzwerk

W wird vollständig in Europa von europäischen Unternehmen gehostet und unterliegt den EU-Regeln zu Datenschutz und Plattformverantwortung.

Laut der Führungsebene ist die Plattform so entwickelt, dass sie von Anfang an Europas strengen Datenschutzrahmen einhält, statt die Compliance erst nach dem Start nachzurüsten.

Die CEO der Plattform, Anna Zeiter, hat W in einem described als Abkürzung für „We“ beschrieben, wobei die interne Struktur die Schwerpunkte „Values“ und „Verified“ Beteiligung betont.

Zeiter hat gesagt, der Erfolg werde nicht an bloßen Nutzerzahlen gemessen, sondern daran, ob europäische Institutionen, Entscheidungsträger und öffentliche Personen beginnen, W anstelle von US-basierten Plattformen zu nutzen.

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Gegenreaktion auf X und Plattformzentralisierung

Das Timing des Debüts von W fällt mit wachsender Kritik an X in ganz Europa zusammen.

Die Plattform im Besitz von Elon Musk wurde wegen Transparenzverstößen nach dem EU-Gesetz über digitale Dienste mit 120 Millionen Euro Bußgeld belegt und steht nach der Verbreitung von KI-generierten expliziten Bildern, die über den Chatbot Grok erstellt wurden, erneut unter verstärkter Beobachtung.

Eine Gruppe europäischer Abgeordneter hat öffentlich argumentiert, dass X nicht mehr als neutraler öffentlicher Marktplatz fungiere, und stattdessen zu europäischen Alternativen zu dominierenden US-Plattformen aufgerufen.

Diese Bedenken verbinden zunehmend regulatorische Debatten mit breiteren politischen Fragen über Plattformmacht und demokratischen Diskurs.

Politischer Hintergrund und Adoptionsrisiken

Der Start von W erfolgt auch vor einem angespannten transatlantischen Hintergrund, nachdem Präsident Donald Trump kürzlich neue Zölle auf mehrere europäische Länder angekündigt und damit die ohnehin fragilen Beziehungen zwischen EU und USA weiter belastet hat.

Die Ankündigung wurde später zurückgenommen.

Dennoch steht W vor klaren Herausforderungen.

Frühere Versuche, Nutzer von X zu Plattformen wie Mastodon und Bluesky zu bewegen, hatten Schwierigkeiten, da viele ungern etablierte Netzwerke verließen.

Unterstützer von W argumentieren, dass Identitätsverifikation, institutionelle Nutzung und Hosting in Europa der Plattform zu einem dauerhafteren Standbein verhelfen könnten.

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