CME Group prüft Initiativen, die auch die Ausgabe einer eigenen digitalen Coin auf einem dezentralen Netzwerk umfassen könnten, während die Derivatebörse neue Wege bewertet, um die Abwicklung und die Effizienz von Sicherheiten zu verbessern, ohne das Risiko zu erhöhen.
Die Kommentare fielen während des Ergebnisgesprächs zum vierten Quartal 2025 am Mittwoch, als Vorstandsvorsitzender und CEO Terry Duffy den sich wandelnden Ansatz der CME zu tokenisierten Vermögenswerten, digitaler Abwicklung und Margeneffizienz erläuterte.
CME prüft Ausgabe einer digitalen Coin neben tokenisiertem Geld
Duffy brachte die Möglichkeit zur Sprache, eine proprietäre Coin auszugeben, als er auf Analystenfragen zu tokenisierten Sicherheiten und der Rolle digitaler Assets in Clearing und Abwicklung antwortete.
Er sagte, CME arbeite bereits an einer Initiative für tokenisiertes Geld, die noch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit einer Depotbank und Google Cloud starten soll.
Parallel dazu prüfe CME laut Duffy auch, ob die Ausgabe einer eigenen Coin Marktteilnehmern dienen könnte, indem sie die Kapitaleffizienz und Abwicklungsprozesse verbessert.
Risikokontrollen bleiben bei jeder Token-Initiative zentral
Duffy betonte, dass CME ihre Risikostandards bei der Verfolgung von Initiativen mit digitalen Assets nicht verwässern werde.
Er sagte, die Börse werde jeden Token danach beurteilen, wer ihn ausgibt, welches Risikoprofil damit verbunden ist und ob er für Margenzwecke angemessen mit einem Abschlag versehen werden kann.
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Von systemrelevanten Finanzinstituten emittierte Token, so Duffy, würden anders behandelt als solche, die von kleineren oder weniger etablierten Emittenten stammen.
CME werde keine digitalen Vermögenswerte akzeptieren, die sie nicht vollständig bewerten oder kontrollieren könne, was ihren traditionell konservativen Ansatz bei der Marktinfrastruktur unterstreicht.
Teil eines breiteren Vorstoßes zur Modernisierung der Marktinfrastruktur
Die Prüfung einer digitalen Coin erfolgt, während CME mehrere Infrastrukturinitiativen ausbaut, die auf eine Verbesserung der Effizienz über verschiedene Märkte hinweg abzielen.
Die Börse bereitet die Einführung von CME Securities Clearing vor, die Ausweitung des Cross-Marginings mit FICC auf Endkunden sowie die Einführung eines 24/7-Handels für Krypto-Produkte im Jahr 2026.
CME hat ihren Fokus auf digitale Vermögenswerte im weiteren Sinne ebenfalls verstärkt.
Die Handelsvolumina mit Kryptowährungen an der Börse haben sich 2025 nahezu verdoppelt, wobei Führungskräfte einen anhaltenden Aufwärtstrend bis Anfang 2026 hervorheben.
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