Ethereum (ETH) hat nach der Erholung von den Juni-Tiefs die Marke von 1.800 US‑Dollar zurückerobert. Ob die Rally weitergeht, entscheidet sich jedoch an den Widerständen um 2.000 US‑Dollar und 2.200 US‑Dollar.
Wichtigste Punkte:
- ETH hat sich aus der Nachfragezone um 1.500 US‑Dollar gelöst und 1.800 US‑Dollar zurückerobert.
- Widerstände im Bereich von 2.000 und 2.200 US‑Dollar bleiben die zentrale Hürde.
- Die Reserven an zentralisierten Börsen sind auf rund 15,3 Millionen ETH gefallen.
Ethereum: Entscheidende Widerstände
ETH hat sich laut Analysen von der Nachfragezone um 1.500 US‑Dollar gelöst und ist wieder über 1.800 US‑Dollar gestiegen. Im Tageschart bewegt sich der Token allerdings weiterhin in einem breiten, abwärtsgerichteten Trendkanal. Dessen Obergrenze trifft in der Nähe von 2.000 US‑Dollar auf den 100‑Tage-Durchschnitt.
In dieser Zone setzte bereits Verkaufsdruck ein. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über den Kanal würde den Fokus auf den Bereich zwischen 2.000 und 2.200 US‑Dollar lenken, wo der 200‑Tage-Durchschnitt einen weiteren Widerstand bildet. Ein Durchbruch über 2.200 US‑Dollar wäre ein deutliches Signal eines Strukturwandels im Markt und würde Raum für eine breitere Erholungsbewegung eröffnen.
Im Vierstundenchart zeigt sich hingegen ein robusteres kurzfristiges Bild: Ein doppelter Boden um 1.500 US‑Dollar und ein aufwärts gerichteter Trendkanal mit höheren Hochs und höheren Tiefs stützen die Bullen. ETH kletterte bis auf etwa 1.950 US‑Dollar, bevor Verkäufer den Anstieg stoppten. Damit wird 1.800 US‑Dollar zur zentralen Marke, um zu beurteilen, ob es sich lediglich um Gewinnmitnahmen oder den Beginn einer tieferen Korrektur handelt.
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Marktausblick von Shayan Markets
Shayan Markets zufolge bleibt die kurzfristige bullische Struktur intakt, solange die Zone um 1.800 US‑Dollar verteidigt wird. In diesem Szenario wäre ein neuer Anlauf auf den Widerstandscluster oberhalb von 2.000 US‑Dollar wahrscheinlich. Ein klarer Bruch dieser Unterstützung würde zunächst den Bereich um 1.720 US‑Dollar ins Spiel bringen, gefolgt von der Orderblock-Zone zwischen 1.620 und 1.640 US‑Dollar, wo Käufer zuletzt wieder in den Markt zurückgekehrt waren.
Die Daten der Börsen liefern dabei einen eher konstruktiven Hintergrund. Zentrale Handelsplattformen halten demnach nur noch rund 15,3 Millionen ETH – ein Niveau nahe den Tiefstständen der vergangenen Jahre.
Sinkende Reserven deuten häufig darauf hin, dass Coins in Selbstverwahrung oder längerfristige Lagerung wandern und damit das unmittelbar verfügbare Angebot schrumpft – auch wenn dies für sich genommen keinen garantierten Preisanstieg bedeutet.
Die nächste größere Bewegung hängt somit sowohl von einer Bestätigung im Kursbild als auch von einer weiteren Verknappung des verfügbaren Angebots ab. Ethereum ist bereits von rund 1.500 US‑Dollar im Juni bis auf etwa 1.950 US‑Dollar gestiegen, bevor der Kurs wieder unter die Oberkante des aufsteigenden Kanals zurückgefallen ist.
Diese Abfolge unterstreicht, wie schnell sich ETH erholen konnte, zeigt aber auch, dass der Token nach wie vor unter den Gleitenden Durchschnitten notiert, die in der Vergangenheit wiederholt als Deckel für Erholungsversuche fungierten.
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