Foxconn stellt Rückkehrer für iPhone‑18-Produktion ein, während Apple seine KI-Offensive ausbaut

Foxconn stellt Rückkehrer für iPhone‑18-Produktion ein, während Apple seine KI-Offensive ausbaut

Foxconn startet eine großangelegte Einstellungsrunde für die Fertigung von Apples iPhone 18 Pro und lockt zurückkehrende Arbeitskräfte mit Prämien von bis zu 7.500 Yuan, während die Produktion Richtung Marktstart im September hochfährt.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Foxconns Standort Zhengzhou ist mit Beginn der iPhone‑18‑Pro‑Montage in die Hochsaison der Rekrutierung eingetreten.
  • Rückkehrende Beschäftigte erhalten Wiederantrittsprämien von bis zu 7.500 Yuan, der Stundenlohn liegt bei rund 27 Yuan.
  • Apple bringt die Pro‑Modelle im September in den Handel, das Standard‑iPhone 18 folgt erst im Frühjahr 2027.

Foxconn fährt Einstellungstempo hoch

Die iPhone‑18‑Serie ist in diesem Monat in die Massenproduktion gegangen und fährt nun rasch hoch. Branchenkreise berichten, dass Foxconn die Montagelinien noch vor dem Herbst voll besetzen will. Apples Hauptfertiger nutzt damit wieder das gewohnte Rekrutierungsfenster, das sich jedes Jahr vor einem neuen iPhone‑Start öffnet.

Am Werk in Zhengzhou, dem wichtigsten iPhone‑Standort des Landes, hat das Unternehmen den Stundenlohn auf rund 27 Yuan angehoben und Wiederantrittsprämien von etwa 7.500 Yuan in Aussicht gestellt. Allein dieser Standort kann bei Volllast täglich mehrere Hunderttausend Geräte ausliefern. Das Management braucht die maximale Ausstoßleistung bis Ende August – neue iPhones liegen üblicherweise innerhalb von zwei Wochen nach der Präsentation in den Regalen.

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Gestaffelter Start für das iPhone 18

In diesem Produktzyklus bricht Apple mit der üblichen Taktung. Der US‑Konzern hat einen gestuften Marktstart angekündigt: Zunächst kommen die Pro‑Modelle und das erste Falthandy auf den Markt, die günstigeren Varianten folgen später. Das Standard‑iPhone 18 ist nun erst für das Frühjahr 2027 vorgesehen – die Modellfamilie verteilt sich damit auf zwei Saisons.

Diese Trennung erlaubt es der Lieferkette, die anfängliche Produktionskapazität auf die Pro‑Reihe zu konzentrieren, die sich traditionell über das Weihnachtsgeschäft am stärksten verkauft. Zugleich glättet Apple damit seine Ergebnisentwicklung über das Jahr, anstatt die Umsätze in einem einzigen, überfüllten Quartal zu bündeln.

Die Nachfrage scheint intakt: Die iPhone‑Auslieferungen in China sind im vergangenen Quartal laut Daten des Analysehauses Counterpoint im Jahresvergleich um 23 % gestiegen.

„Apple Intelligence“ soll Kunden anziehen

Der eigentliche Kaufanreiz liegt dieses Jahr in der Software: Die Pro‑Modelle positionieren sich als bevorzugte Plattform für Siri‑KI, verbesserte Fotofunktionen und weitere Features unter der Dachmarke Apple Intelligence.

Diese On‑Device‑Funktionen erfordern mindestens 12 GB Arbeitsspeicher – eine Hürde, die nur die neuesten Apple‑Chips nehmen. Das lenkt die Nachfrage gezielt in Richtung der hochpreisigen Modelle.

Foxconn absolviert diesen saisonalen Sprint jeden Sommer aufs Neue und versucht, Wanderarbeiterinnen und ‑arbeiter mit Bargeldprämien für einige wenige Monate an die Linien zu holen. Im vergangenen Jahr bot der Konzern Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern bis zu 1.113 US‑Dollar, wenn sie drei Monate durchhielten – ein überdurchschnittlich hoher Betrag. Die Einstellungswelle 2026 dürfte diesem Muster folgen, während die Produktion in den Herbst hinein weiter hochgefahren wird.

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