Galaxy Z Fold 8 mit 100 TOPS KI-Leistung: Samsung greift Apple an

Galaxy Z Fold 8 mit 100 TOPS KI-Leistung: Samsung greift Apple an

Samsung wird am 22. Juli sein Galaxy Z Fold 8 vorstellen – ausgestattet mit einem Chip, der auf 100 Billionen KI‑Operationen pro Sekunde ausgelegt ist. Damit verschärft der Konzern das Rennen um mobile KI gegen Google und Apple.

Wichtigste Punkte:

  • Samsung hat den Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy für das Galaxy Z Fold 8 vor dem Unpacked‑Event am 22. Juli bestätigt.
  • Der Chip bewältigt bis zu 100 Billionen KI‑Operationen pro Sekunde, Android 17 bringt zudem neue agentische Gemini‑Intelligence‑Funktionen.
  • Apple kontert mit einem stark auf Datenschutz ausgerichteten Paket; iOS 27 soll Text‑ und Bildgenerierung auch für Drittanbieter‑Modelle öffnen.

Galaxy Z Fold 8: KI‑Hardware im Fokus

Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy von Qualcomm wird sowohl das Fold 8 als auch das größere Fold 8 Ultra antreiben, wie beide Unternehmen in einem gemeinsamen Weibo‑Post wenige Tage vor dem Launch bestätigten. Das Label „for Galaxy“ steht für eine speziell angepasste Variante des Chips, die traditionell etwas höher getaktet ist als das Standardmodell.

Die Zahlen stützen das Marketing: Qualcomm erklärt, der Prozessor komme bei On‑Device‑KI auf bis zu 100 Billionen Operationen pro Sekunde – rund doppelt so viel wie die Vorgängergeneration – bei Prime‑Kernen mit bis zu 4,74 GHz.

Ein separater Leak meldete, dass die Fold‑8‑Variante über eine feinabgestimmte Neural Processing Unit verfügt und damit bei On‑Device‑KI gegenüber der Galaxy‑S26‑Reihe im Vorteil wäre, obwohl dort derselbe Chip steckt.

Weder Samsung noch Qualcomm haben dieses Detail bislang bestätigt; es bleibt vorerst ein unbestätigtes Gerücht.

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Gemini Intelligence vs. Apple Intelligence

Android 17 wird in diesem Sommer sowohl auf dem Fold 8 als auch auf Googles kommender Pixel‑11‑Reihe ausgerollt und bündelt eine Reihe agentischer Werkzeuge unter dem neuen Label Gemini Intelligence. Demos zeigten, wie das System Gmail, Notizen und Fotos durchsucht, um mehrstufige Aufgaben zu Ende zu bringen – vom Buchen eines Fitness‑Termins bis zum Zusammenstellen des Wocheneinkaufs. In einer Vorführung zog Gemini sogar automatisch ein Passfoto heran, um eine Flugbuchung abzuschließen.

Apple wählt einen anderen Ansatz.

Die Suite Apple Intelligence läuft überwiegend direkt auf dem Gerät, setzt klar auf Datenschutz und lagert komplexere Anfragen an ChatGPT aus, wenn die eigenen Modelle an Grenzen stoßen.

Laut Recherchen von Mark Gurman soll iOS 27 Nutzerinnen und Nutzern erlauben, für Text‑ und Bildgenerierung alternative Third‑Party‑Modelle auszuwählen. Ob Apple jedoch eine ähnlich tiefe, systemweite Quervernetzung von Apps zulässt, wie sie Gemini nutzt, ist weiterhin offen.

Tester, die alle drei Plattformen gegenübergestellt haben, sehen Gemini am ehesten als „echten Assistenten“, Samsungs Werkzeugkasten als am breitesten aufgestellt – und Apples Umsetzung als am stärksten poliert. Apple Intelligence erfordert allerdings mindestens ein iPhone 15 Pro; ältere Geräte bleiben außen vor. Samsungs KI‑Stack wirkt dagegen teils zersplittert, weil Galaxy AI, Bixby und Gemini nebeneinander laufen.

Am Ende könnte weniger die Hardware‑Lücke entscheidend sein als der grundsätzliche Philosophiewechsel.

Samsungs Foldable‑Serie feilt seit sieben Jahren an Scharnier und Formfaktor, während Galaxy AI erst 2024 debütierte und seither stark auf Googles Modelle setzt, statt auf einen eigenen Chatbot. Schon das Galaxy Z Fold 7 kam mit Qualcomms Top‑Galaxy‑Chip auf den Markt. Mit den nun kolportierten Preiserhöhungen von 150 bis 200 US‑Dollar, die das neue Modell in Richtung 1.800 US‑Dollar schieben, muss vor allem die KI‑Story den Aufpreis rechtfertigen.

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