Samsung wird seine faltbaren Galaxy-Z-Fold-8-Modelle am 22. Juli in London vorstellen. Herzstück ist ein Qualcomm-Chip, der KI-Modelle mit bis zu 220 Tokens pro Sekunde direkt auf dem Gerät ausführen soll.
Das Wichtigste in Kürze:
- Samsung hat für den 22. Juli ein Galaxy Unpacked in London bestätigt – das erste große Sommer-Event des Konzerns in Europa.
- Leaks deuten auf drei Foldables hin: ein breiteres Galaxy Z Fold 8 und ein Galaxy Z Fold 8 Ultra.
- Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 kann Sprachmodelle lokal auf dem Gerät laufen lassen – mit potenziell großen Auswirkungen auf Wallet-Sicherheit.
Galaxy-Z-Fold-8-Serie startet in London
Samsung hat den Termin für Mittwoch, den 22. Juli, um 14 Uhr britischer Sommerzeit bestätigt.
Es ist das erste Sommer-Unpacked des Konzerns, das in Europa stattfindet. Samsung verspricht neue Formfaktoren und „intelligente“ Funktionen für das, was der Hersteller als KI-Ära bezeichnet. Parallel zur Registrierung startete eine Teaser-Kampagne, die auf ein neu gestaltetes Foldable hindeutet.
Leaks verweisen auf drei Modelle: ein breiteres Galaxy Z Fold 8, ein höheres Galaxy Z Fold 8 Ultra sowie ein Galaxy Z Flip 8. Offiziell bestätigt ist die Palette bisher nicht.
Steigende Speicherkosten drücken auf die Kalkulation. Zuliefererkreise sehen die Top-Speicheroption bei rund 2.700 US-Dollar.
Lesen Sie auch: Dodgers-Wetten steigen auf 68 Mio. Dollar, während Polymarket und Kalshi auf das Playoff-Rennen der MLB setzen
Snapdragon 8 Elite Gen 5 holt KI aus der Cloud
Qualcomm erklärt, dass die Hexagon-Neural-Processing-Unit im Snapdragon 8 Elite Gen 5 rund 37 % schneller rechnet als die Vorgängergeneration und lokale Inferenz mit bis zu 220 Tokens pro Sekunde ermöglicht.
Der Chip unterstützt zudem INT2-Präzision – dadurch können deutlich größere Sprachmodelle im Gerätespeicher gehalten werden. Qualcomm spricht von „agentischer KI“: Assistenten, die nicht mehr im Rechenzentrum, sondern direkt auf dem Smartphone laufen.
Oppo hat gezeigt, wie der Chip über 200 Tokens pro Sekunde mit einem Kontextfenster von 128.000 Tokens komplett On-Device verarbeitet.
Das entspricht grob 300 Textseiten, die gelesen und beantwortet werden können, ohne ein einziges Mal einen Server zu kontaktieren.
Für Krypto ist das ein Wendepunkt.
Galaxy-Smartphones verwahren private Schlüssel schon heute in einer Sicherheitszone, die die Knox Vault-Architektur gegen Android selbst abschottet. Die KI-Ebenen, die über Wallet-Apps gelegt wurden, laufen bislang jedoch meist in entfernten Rechenzentren. Passt ein Modell vollständig auf das Gerät, könnte es einen Smart Contract-Aufruf lesen, die Zieladresse prüfen und den Nutzer vor der Signatur warnen – ohne dass Daten je einen Drittserver sehen. Die zentrale Frage für das Event: Erhalten externe Entwickler tiefen Zugriff auf die Neural-Einheit?
Samsung Blockchain Keystore: Die Basis liegt seit Jahren
Samsungs Krypto-Hardware ist kein Novum. Bereits das Galaxy S10 kam 2019 mit einem Blockchain Keystore – einem abgesicherten Bereich, der strikt vom Hauptbetriebssystem getrennt ist. Die hauseigene Wallet unterstützt weiterhin Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und ERC‑20‑Token.
Neu ist die darunterliegende Rechenbasis.
Das Galaxy Z Fold 7 wurde im vergangenen Jahr mit Qualcomms damaligem Top-Galaxy-Prozessor ausgeliefert, das Galaxy S26 Ultra setzt bereits auf den Snapdragon 8 Elite Gen 5.
Die Fold-Reihe hatte sieben Jahre Zeit, um das Scharnier zur Serienreife zu bringen. Am 22. Juli dürfte sich die Debatte vor allem um den Chip drehen, der dieses Mal dahinter steckt.
Mehr dazu: Ethereum holt gegenüber Bitcoin auf und testet Tom Lees Bullen-Szenario für 2026





