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Google, Microsoft und Reliance investieren Milliarden in Indiens KI-Datenstadt – und die Welt sollte hinschauen

Google, Microsoft und Reliance investieren Milliarden in Indiens KI-Datenstadt – und die Welt sollte hinschauen

Indien bereitet eine seiner ehrgeizigsten Erweiterungen der Technologieinfrastruktur vor, da der südliche Bundesstaat Andhra Pradesh seine Pläne für eine weitläufige künstliche Intelligenz‑„Datenstadt“ in Visakhapatnam vorantreibt.

Regierungsvertreter des Bundesstaates sagen, die Initiative sei darauf ausgelegt, Indiens Position im globalen KI‑Wettlauf zu stärken, da sich der Wettbewerb mit den Vereinigten Staaten und China verschärft, laut einem lokalen Nachrichtenbericht.

Das Projekt hat bedeutende internationale Zusagen angezogen und wird als Eckpfeiler von Indiens langfristiger Digitalstrategie dargestellt.

Massive Investitionszusagen als Rückgrat des Projekts

Behörden geben an, Vereinbarungen im Wert von rund 175 Milliarden US‑Dollar über 760 Projekte hinweg gesichert zu haben.

Zu den wichtigsten Zusagen gehört eine gemeldete Investition von 15 Milliarden US‑Dollar von Google, um dort das größte KI‑Infrastrukturzentrum des Unternehmens außerhalb der Vereinigten Staaten aufzubauen.

Eine separate Partnerschaft zwischen Reliance Industries, dem kanadischen Brookfield und dem US‑Unternehmen Digital Realty sagt rund 11 Milliarden US‑Dollar für ein KI‑Rechenzentrum in derselben Region zu.

Microsoft hat außerdem eine Investition von 17,5 Milliarden US‑Dollar angekündigt, um die KI‑Infrastruktur in Indien auszubauen, und bezeichnet dies als sein größtes Engagement in Asien.

Das geplante Ökosystem würde sich über einen Radius von 100 Kilometern erstrecken und darauf abzielen, Rechenzentren, Hardware‑Zulieferer, Serverhersteller und Anbieter von Kühltechnologien in einem einzigen Industriecluster zu integrieren.

Aggressive Anreize und Ausbau der Infrastruktur

Um globales Kapital anzuziehen, bietet Andhra Pradesh stark vergünstigte Grundstückszuweisungen an, darunter symbolische Pachtverträge von einem Cent pro Acre für strategische Entwicklungen.

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Regierungsvertreter des Bundesstaates sagen, die Region habe im Jahr 2025 nahezu 25 % der indischen Zuflüsse ausländischer Direktinvestitionen angezogen.

Die Regierung zielt auf eine Rechenzentrumskapazität von sechs Gigawatt ab und hat von Neu‑Delhi grundsätzliche Genehmigungen für sechs Kernkraftwerke in Kovvada erhalten, um den Energiebedarf der Anlagen zu decken.

Offizielle Stellen sagen außerdem, dass überschüssiges Monsunwasser, das normalerweise in den Golf von Bengalen fließt, für Kühlungszwecke umgeleitet werden könnte – ein zentraler Punkt für energieintensive Dateninfrastruktur.

Optimismus und strukturelle Herausforderungen im Gleichgewicht

Obwohl Indien zu den führenden globalen KI‑Ökosystemen zählt, warnen Analysten, dass das Land weiterhin unter Begrenzungen bei Hochleistungsrechenkapazitäten und beim Zugang zu fortgeschrittenen Halbleitern leidet.

Es wurden zudem Fragen aufgeworfen, ob groß angelegte Rechenzentren tatsächlich breit gefächerte Beschäftigung schaffen werden.

Führende Vertreter des Bundesstaates argumentieren, dass technologische Revolutionen historisch betrachtet unter dem Strich Arbeitsplatzwachstum erzeugen, wenn sie frühzeitig angenommen werden.

Wird das Projekt in Visakhapatnam im vorgeschlagenen Ausmaß und Tempo umgesetzt, würde es eine der größten Wetten auf KI‑Infrastruktur außerhalb der USA und Chinas darstellen und Indiens Absicht signalisieren, nicht nur bei Software‑Talent, sondern auch beim physischen Rückgrat der künstlichen Intelligenz mitzuhalten.

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