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Harvard verkauft 21 % seines Bitcoin-ETFs und steckt 87 Mio. $ in Ethereum-Fonds

Harvard verkauft 21 % seines Bitcoin-ETFs und steckt 87 Mio. $ in Ethereum-Fonds

Die Harvard University hat im vierten Quartal 2025 rund 21 % ihrer Position im Bitcoin-(BTC)-Exchange-Traded Fund reduziert und den Erlös genutzt, um Ethereum-ETF-Anteile im Wert von rund 86,8 Millionen US‑Dollar zu erwerben. Dieser Schritt signalisiert eine breitere Verschiebung in der Art und Weise, wie große Institutionen über digitale Vermögenswerte allokieren, statt einen Rückzug aus den Kryptomärkten.

Was ist passiert: Harvard rotiert BTC-Gewinne in ETH

Die Harvard Management Company reduzierte im vierten Quartal 2025 etwa 1,5 Millionen Anteile des iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock und kaufte gleichzeitig 3,87 Millionen Anteile des iShares Ethereum Trust (ETHA) im damaligen Wert von rund 86,8 Millionen US‑Dollar.

Die Umschichtung erfolgte, nachdem BTC Ende 2025 in Richtung 126.000 US‑Dollar gestiegen war und damit die Krypto-Gewichtung des Stiftungsvermögens über interne Risikoschwellen hinaus aufgebläht hatte.

Harvard hält weiterhin rund 265,8 Millionen US‑Dollar an Bitcoin-Exposure – nahezu das Dreifache seiner neuen Ethereum-Allokation. Der Rückgang war ein klassischer risikoorientierter Schritt: Gewinne aus einer überdurchschnittlich laufenden Position sichern und Kapital in einen Vermögenswert umschichten, der deutlich unter seinen Zyklus-Hochs notiert.

Ethereum-Spot-ETFs befinden sich derweil in einer Abkühlungsphase. Daten von Coinglass zeigen, dass nach zwei großen Akkumulationswellen – die erste Ende Oktober 2024 und eine stärkere Welle mit einem Höhepunkt um Juli 2025, als die täglichen Nettozuflüsse über 200.000 ETH lagen – die Fondsströme seit dem vierten Quartal 2025 ins Negative gedreht sind, mit wiederholten täglichen Abflüssen zwischen 80.000 und 140.000 ETH.

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Warum das wichtig ist: Institutionelle Strategien entwickeln sich weiter

Harvards Rotation verdeutlicht eine reifere Sichtweise großer Allokatoren: BTC und ETH erfüllen unterschiedliche Funktionen im Portfolio. Bitcoin dient in erster Linie als makroökonomischer Hedge und Wertspeicher, während Ethereum Zugang zu Staking-Renditen, DeFi-Infrastruktur und Tokenisierungsinitiativen bietet.

Institutionelle Investoren beobachten zunehmend BlackRocks Vorstoß in Ethereum-Staking und Tokenisierung als Hinweis darauf, dass ETH einen Nutzen jenseits reiner Kurssteigerungen besitzt.

Stand 3. März 2026 haben sich die Zuflüsse in ETH-ETFs stabilisiert – es gibt keine panikartigen Liquidationen mehr, aber auch nicht die breite Akkumulation früherer Rallyes. Für eine nachhaltige Erholung wären mehrere aufeinanderfolgende Wochen konstant positiver Nettozuflüsse nötig, nicht nur vereinzelte Tagesausschläge.

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