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Wie Strategys Schulden von 8,2 Milliarden US-Dollar eine potenzielle Bitcoin-Marktk crise auslösen könnten

Wie Strategys Schulden von 8,2 Milliarden US-Dollar eine potenzielle Bitcoin-Marktk crise auslösen könnten

Bitcoin's größter Firmenhalter steht unter zunehmendem finanziellem Druck, der eine Kryptomarktkrise auslösen könnte, die den FTX-Kollaps von 2022 übertrifft. Strategy – ehemals MicroStrategy – kontrolliert 671.268 BTC und damit über 3,2 % des zirkulierenden Angebots, während das Unternehmen 8,2 Mrd. US-Dollar an wandelbaren Schulden und 7,5 Mrd. US-Dollar an Vorzugsaktien trägt.

Was passiert ist: Bitcoin-Exposure auf Unternehmensebene

Ein mögliches Scheitern hätte laut Analysten größere Auswirkungen als FTX, da es direkt das Bitcoin-Angebot betrifft und nicht nur die Börseninfrastruktur.

Strategy hat seine Position durch aggressive Schuldenemissionen und Aktienverkäufe aufgebaut und über 50 Mrd. US-Dollar ausgegeben, um Bitcoin zu einem durchschnittlichen Preis von 74.972 US-Dollar pro Coin zu erwerben. Das traditionelle Softwaregeschäft des Unternehmens erwirtschaftet nur 460 Mio. US-Dollar pro Jahr – ein Bruchteil seines Bitcoin-Engagements.

Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 45 Mrd. US-Dollar, obwohl Bitcoin im Wert von 59–60 Mrd. US-Dollar gehalten wird. Anleger diskontieren diese Lücke wegen Verwässerungssorgen und Fragen zur Tragfähigkeit der Kapitalstruktur.

Das Unternehmen benötigt jährlich 779 Mio. US-Dollar für Zins- und Dividendenzahlungen.

Barmittel von 2,2 Mrd. US-Dollar decken etwa zwei Jahre, doch dieser Puffer hängt vom anhaltenden Zugang zu den Kapitalmärkten ab.

Der Rückgang des Bitcoin-Preises um 20 % seit dem 10. Oktober drückte die Strategy-Aktie im gleichen Zeitraum um mehr als 40 %. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 50 % gefallen, während das Verhältnis von Marktwert zu Nettoinventarwert unter 0,8x gerutscht ist.

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Warum es wichtig ist: Liquidationsrisiko

Strategy hält mehr Bitcoin als jede andere Einheit außer einigen börsengehandelten Fonds und Regierungen. Eine erzwungene Liquidation könnte Kursrückgänge auslösen, die sich über den gesamten Kryptomarkt fortpflanzen.

Das Unternehmen hat zugesagt, seine Bitcoin-Bestände nicht zu verkaufen, doch Covenants könnten sich ändern, falls die Preise stark fallen.

Das Insolvenzrisiko steigt, wenn Bitcoin unter 13.000 US-Dollar fällt – ein Szenario, das zu historischen Rückgängen von 70–80 % passt.

Anders als beim Zusammenbruch von FTX, der vor allem die Börseninfrastruktur traf, würde ein Kollaps von Strategy direkt die Angebotsdynamik von Bitcoin beeinflussen. Auf Basis der aktuellen Bilanzkennzahlen und der Marktvolatilität besteht eine Wahrscheinlichkeit von 10–20 % für eine Unternehmensrestrukturierung im Jahr 2026.

Institutionelle Anleger bevorzugen zunehmend Bitcoin-ETFs gegenüber Strategy-Aktien wegen niedrigerer Gebühren und einfacherer Strukturen. Index-Neugewichtungen könnten Milliarden an passiven Fondsabflüssen erzwingen, was die Aktie zusätzlich belastet und die Fähigkeit zur Kapitalaufnahme weiter einschränkt.

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