Apple wird seine erste iPhone-Kamera mit variabler Blende offenbar exklusiv dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten – einem Gerät, das Gerüchten zufolge 240 Gramm wiegen soll. Das kleinere Pro-Modell ginge damit leer aus.
Wichtigste Punkte:
- Ein Leaker behauptet, die variable Blende bleibe dem iPhone 18 Pro Max vorbehalten – entgegen früheren Berichten, wonach beide Pro-Modelle sie erhalten sollten.
- Der Blenden-Mechanismus soll so viel Platz beanspruchen, dass das kleinere Gehäuse ihn nicht aufnehmen kann.
- Apple hatte die Pro-Kamera-Linie bereits 2023 gesplittet, als nur das iPhone 15 Pro Max einen 5-fach optischen Zoom bekam.
Ice-Universe-Bericht: Pro-Kamera-Line-up spaltet sich
Die Quelle ist Ice Universe, ein Leaker mit langer Trefferquote bei Apple-Hardware. Auf der chinesischen Plattform Weibo schrieb er, dass ausschließlich das Pro-Max-Modell eine variable Blende erhalte, weil der notwendige Mechanismus mehr Innenraum beanspruche, als das kleinere Pro-Gehäuse bieten könne.
Ice Universe beschreibt das als bewusste Abwägung: Wer das beste Kamera-Setup wolle, müsse ein Smartphone mit „dem Gewicht eines Ziegelsteins“ in Kauf nehmen.
Diese Lesart widerspricht monatelangen Berichten, wonach beide Pro-Modelle das Upgrade erhalten sollten – ein Unterschied, den Apple selbst bislang an keiner Stelle angedeutet hat.
Derselbe Tippgeber bringt inzwischen zudem ein exklusives Teleobjektiv für das größere Modell ins Spiel: Demnach könnte Apple auf 6-fach optischen Zoom und ein Prisma mit fünf Brechungen setzen. In diesem Punkt formulierte Ice Universe allerdings deutlich vorsichtiger.
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Was eine Kamera mit variabler Blende bringt
Eine variable Blende arbeitet wie die Iris bei einer DSLR – sie öffnet und schließt sich, um den Lichteinfall zu steuern. Bisher setzen alle iPhones auf eine feste Blendenöffnung, aktuell f/1.78 bei den Pro-Modellen, die bei jeder Aufnahme vollständig geöffnet bleibt. Mit einer variablen Blende bekämen Fotografen optische Kontrolle über Schärfentiefe, Belichtung und Verschlusszeit; der Mehrwert zeigt sich besonders deutlich bei Videos unter wechselnden Lichtbedingungen.
Flaggschiffe von Xiaomi und Huawei bieten diese Funktion bereits seit Jahren – Apple würde also in ein etabliertes Segment einsteigen.
Interne Unterlagen des Apple-Zulieferers Tata Electronics, die im Juni nach einem Ransomware-Angriff im Netz landeten, enthielten ein Diagnoseprotokoll mit Kalibrierdaten für einen Blendenantrieb. Darin wurde ein neuer Sony-Sensor IMX905 für das iPhone 18 Pro Max genannt, der das bisherige Bauteil ablöst. Zum kleineren Pro-Modell fanden sich hingegen keinerlei Hinweise.
Pro-Max-Kamera-Exklusivität hat Tradition bei Apple
Apple hat seine Pro-Kameras bereits früher differenziert: 2023 erhielt nur das iPhone 15 Pro Max ein Tetraprisma-Tele mit 5-fach optischem Zoom, während das iPhone 15 Pro bei 3-fach stoppte. Erst ein Jahr später zog Apple mit dem iPhone 16 Pro nach und brachte das Tele-Setup auch ins kleinere Modell.
Ice Universe hatte das iPhone 18 Pro Max zuvor bereits auf 240 Gramm Gewicht und 9 Millimeter Gehäusedicke taxiert – schwerer und wuchtiger als das aktuelle Modell, das es im Herbst ablösen dürfte.
Die Displaydiagonalen sollen demnach bei 6,3 und 6,9 Zoll bleiben. Apple hat keine der genannten Spezifikationen bestätigt; Kamera-Details ändern sich erfahrungsgemäß häufig noch in den letzten Wochen vor dem üblichen September-Launch.
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