Das iPhone Air 2 von Apple soll nun im Frühjahr 2027 erscheinen – mit einer zweiten 48-Megapixel-Rückkamera, einem A20‑Pro‑Chip und einem 3.500-mAh-Akku.
Die wichtigsten Punkte:
- Apple hat das iPhone Air 2 aus dem Herbst-Line-up gestrichen und will es nun gemeinsam mit dem regulären iPhone 18 und dem iPhone 18e ausliefern.
- Neben die bisherige Weitwinkelkamera tritt ein 48-Megapixel-Ultraweitwinkel, womit Apple auf die größte Kritik am ersten Air reagiert.
- Aus der Lieferkette sickert ein 3.500-mAh-Akku durch – ein Plus gegenüber den 3.149 mAh des aktuellen Modells.
Kamera- und Akku-Upgrade beim iPhone Air 2
Mark Gurman hatte im Juni zuerst berichtet, dass Apple das Gerät aus dem Herbstkalender genommen hat; spätere Leaks lieferten dann die Hardware-Details nach.
Das Air 2 kombiniert künftig eine 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit der bekannten 48-Megapixel-Weitwinkeloptik – ein Setup, das die Basis-iPhones endlich einholt. Frühere Gerüchte hatten das Gerät noch Seite an Seite mit den iPhone‑18‑Pro-Modellen im September verortet.
Um Platz für die zusätzliche Linse im Gehäuse zu schaffen, haben Apples Ingenieure das TrueDepth-Modul verkleinert. Das eröffnet nicht nur Volumen im Inneren, sondern soll auch den Ausschnitt für die Dynamic Island auf der Front verkleinern. Apple plant, das 6,5‑Zoll‑Display, den Titanrahmen und die bisherigen Abmessungen beizubehalten; lediglich die Farbpalette wird angepasst: Ein zartes Lavendel ersetzt das hellblaue Modell.
Der Leaker Digital Chat Station hat auf Weibo einen 3.500‑mAh‑Akku aufgelistet – ein Zuwachs von rund elf Prozent gegenüber den 3.149 mAh des aktuellen Air.
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Preiseinschätzungen: Jon Prosser und Gurman zum Air 2
Jon Prosser erwartet den Marktstart im kommenden Frühjahr gemeinsam mit iPhone 18 und iPhone 18e, wobei das Air die Premium-Position in diesem Dreiklang einnimmt, wie er in einem Leak ausführte. Damit reserviert Apple die große Herbstbühne für die Pro-Modelle und das Falt-iPhone, während im Frühjahr die günstigeren Linien nachrücken. Prosser rechnet mit einem Aufschlag von rund 50 US‑Dollar, womit der Einstiegspreis von 999 auf 1.049 US‑Dollar steigen würde. Andere Schätzungen gehen von noch höheren Preisen aus.
Tester haben bereits angemerkt, dass das extrem flache Gehäuse kaum Raum für deutlich größere Akkus lässt. Ein Großteil der Laufzeitgewinne dürfte daher eher auf das neue 2‑nm‑Silizium zurückgehen als auf die um 11 Prozent gewachsene Kapazität.
Zudem deuten Berichte auf ein Vapor-Chamber-Kühlsystem hin – eine Lösung, die Apple erstmals im iPhone 17 Pro eingesetzt hat, um Einbrüche bei dauerhafter Last zu begrenzen. Offiziell bestätigt hat das Unternehmen bislang keine der genannten Spezifikationen.
Schwieriger Start: Das iPhone Air seit seinem Debüt 2025
Apple brachte das erste iPhone Air im September 2025 für 999 US‑Dollar auf den Markt. Konzernvertreter lobten es als das dünnste iPhone, das Apple je gebaut hat. Fachpresse und Tester hoben den Titanrahmen und das Display positiv hervor, kritisierten jedoch die Einzelkamera auf der Rückseite und die Akkulaufzeit, die hinter dem günstigeren iPhone 17 zurückblieb. Beim Publikum fand das Air entsprechend nur begrenzt Anklang.
Samsung hatte sein Galaxy S25 Edge bereits Monate vor dem Air ausgeliefert, verzichtete nach enttäuschender Nachfrage aber in diesem Jahr auf einen Nachfolger – und überließ Apple damit dieses Nischensegment weitgehend allein. Parallel dazu hat Apple die Preise in den Mac- und iPad-Reihen angehoben und die iPhone-Preise in Japan um bis zu 11 Prozent erhöht.
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