Iran verlangt von Öltankern Mautgebühren von bis zu 2 Millionen US‑Dollar in Bitcoin (BTC) für die Passage der Straße von Hormus während einer zweiwöchigen Waffenruhe – ein Schritt, der das Petrodollar-System direkt herausfordert und Teheran jährlich rund 7,3 Milliarden US‑Dollar einbringen könnte.
Bitcoin-Maut für Hormus-Tanker
Hamid Hosseini, Sprecher der Exportunion für Öl-, Gas- und petrochemische Produkte Irans, sagte der Financial Times, dass Teheran 1 US‑Dollar pro Barrel von jedem beladenen Tanker erheben will, der die Wasserstraße durchquert. Leere Schiffe würden kostenlos passieren.
Jedes Schiff muss den iranischen Behörden eine E‑Mail mit Ladungsdetails schicken und daraufhin einen in Bitcoin zu zahlenden Mautbetrag erhalten.
Hosseini sagte, dass das Zahlungsfenster nur Sekunden dauere.
„Sobald die E‑Mail ankommt und Iran seine Bewertung abgeschlossen hat, erhalten die Schiffe nur wenige Sekunden Zeit, um in Bitcoin zu zahlen, damit die Transaktionen aufgrund der Sanktionen nicht nachverfolgt oder beschlagnahmt werden können“, berichtete die Financial Times unter Berufung auf Hosseini.
Indem Iran die Begleichung in Krypto statt in US‑Dollar erzwingt, umgeht das Land US‑Sanktionen und schafft zugleich einen Präzedenzfall, der die Dominanz des Dollars im globalen Ölhandel schwächen könnte.
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Kollision mit Trump-Waffenruhe
Die Forderung bringt Teheran auf Konfrontationskurs mit Washington. Präsident Donald Trump hat erklärt, dass die Waffenruhe davon abhängt, dass Iran der vollständigen und sofortigen Wiedereröffnung der Straße zustimmt.
Tanker im Golf erhielten am Mittwoch eine Funkmeldung, in der gewarnt wurde, dass unbefugte Schiffe „zerstört werden“. Irans Oberster Nationaler Sicherheitsrat hat ein Zehn-Punkte-Protokoll vorgeschlagen, das militärische Aufsicht über den gesamten Transit und eine US‑Garantie gegen zukünftige Angriffe umfasst.
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