Jeff Bezos sagte, dass KI die Arbeitsplätze in den USA nicht auslöschen werde. Er argumentierte, die Technologie könne die Arbeitszeit verkürzen, während sein Startup Prometheus eine Bewertung von 41 Milliarden US‑Dollar erreichte.
Zentrale Punkte:
- Bezos sagte, KI könnte eher Arbeitskräfteknappheit als Massenarbeitslosigkeit schaffen.
- Prometheus sammelte in einer Series‑B‑Runde 12 Milliarden US‑Dollar ein, berichtete Axios.
- Die öffentliche Sorge bleibt hoch, da entlassungen im Zusammenhang mit KI in verschiedenen Branchen anhalten.
Bezos’ Sicht auf KI
Bezos wies eine zentrale Befürchtung in der KI‑Debatte zurück und sagte, die Technologie werde die Produktivität eher steigern, als den Arbeitsmarkt zu zerstören.
Der Amazon‑Gründer äußerte sich gegenüber CNBC, während Prometheus, sein physisches KI‑Unternehmen, laut Axios eine Series‑B‑Finanzierungsrunde über 12 Milliarden US‑Dollar zu einer Bewertung von 41 Milliarden US‑Dollar bekannt gab.
Er sagte, viele Prognosen seien zu düster. Seiner Ansicht nach könnte Automatisierung Arbeit knapper machen, weil sich Beschäftigte für kürzere Arbeitswochen, weniger Überstunden oder Ein‑Verdiener‑Haushalte entscheiden könnten.
„Viele Menschen, die zum Beispiel heute in Zwei‑Verdiener‑Haushalten leben, werden vielleicht entscheiden, dass eine dieser Personen nicht mehr am Arbeitsmarkt teilnimmt, sodass sie zu einem Ein‑Verdiener‑Haushalt werden. Vielleicht hören einige Menschen, die Überstunden leisten, damit auf, weil sie keine Überstunden machen wollen“, sagte er.
Prometheus startete im November mit einer Anschubfinanzierung von 6,2 Milliarden US‑Dollar. Bezos ist Co‑CEO zusammen mit Vik Bajaj, der zuvor Verily, eine Alphabet‑Tochter, mitgegründet hatte.
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Prometheus‑Finanzierung
Prometheus beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und entwickelt KI‑Werkzeuge für das Engineering und die Fertigung physischer Produkte. An der Runde beteiligten sich JPMorgan, Goldman Sachs, BlackRock, DST Global und Arch Venture Partners, während Bezos ebenfalls investierte.
Die Bewertung entspricht dem Vierfachen des Werts beim Unternehmensstart. Dieser Sprung zeigt, dass Investoren weiterhin bereit sind, kapitalintensive KI‑Firmen zu finanzieren, selbst wenn die Sorge über Umbrüche am Arbeitsplatz wächst.
Eine aktuelle Umfrage des Pew Research Center ergab, dass die Hälfte der US‑Erwachsenen im Alltag eher besorgt als begeistert in Bezug auf KI ist. BeInCrypto hat ebenfalls über Entlassungen im Zusammenhang mit der Einführung von KI berichtet.
Die Debatte hat sich bis 2026 ausgeweitet, da Unternehmen KI‑Systeme für Programmierung, Kundenservice, Forschung und operative Abläufe testen. Frühere Befürchtungen konzentrierten sich auf Büroarbeit, doch Prometheus verweist auf eine weitergehende Frage: Wird KI physische Industrien ebenso schnell umgestalten wie die Softwarebranche?
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