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JPMorgan hält Bitcoin trotz eines Rückgangs von 40 % für attraktiver als Gold

JPMorgan hält Bitcoin trotz eines Rückgangs von 40 % für attraktiver als Gold

JPMorgan-Stratege Nikolaos Panigirtzoglou argumentierte am Donnerstag, dass Bitcoin (BTC) für langfristige Anleger inzwischen attraktiver aussieht als Gold – ein konträrer Standpunkt, der geäußert wird, während die Kryptowährungsmärkte mit anhaltendem Verkaufsdruck zu kämpfen haben.

Bitcoin ist von seinem Oktober-Hoch nahe 126.000 $ um mehr als 40 % gefallen. Gold ist im gleichen Zeitraum um etwa ein Drittel gestiegen und notiert über 4.850 $ je Unze.

Diese Divergenz hat Fragen aufgeworfen zu Bitcoins Rolle als Katastrophenversicherung und Wertspeicher.

Was passiert ist

Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels nahe 67.000 $ gehandelt, also mehr als 20 % unter seinen geschätzten Produktionskosten von 87.000 $. JPMorgan berechnete diesen Wert auf Basis durchschnittlicher Mining-Kosten einschließlich Strom, Ausrüstung und laufender Betriebskosten.

Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen weiterhin Abflüsse, wobei die negative Stimmung unter privaten wie institutionellen Anlegern weit verbreitet ist.

Das Volatilitätsverhältnis von Bitcoin zu Gold ist auf 1,5 gefallen, ein Rekordtief. Die Volatilität von Gold hat sich während der Rallye erhöht, während die Volatilität von Bitcoin während des Ausverkaufs zurückgegangen ist.

Auf volatilitätsbereinigter Basis müsste die Marktkapitalisierung von Bitcoin auf 266.000 $ pro Coin steigen, um den privaten Sektorinvestitionen in Gold von rund 8 Billionen $ zu entsprechen, wobei Bestände der Zentralbanken ausgeschlossen sind.

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Warum das wichtig ist

Die Marke von 266.000 $ steht eher für langfristiges Potenzial als für ein kurzfristiges Kursziel. Panigirtzoglou räumt ein, dass dieses Niveau „für dieses Jahr unrealistisch“ ist, verdeutlicht aber das Aufwärtspotenzial, sobald die negative Stimmung abflaut.

Die Berechnung basiert darauf, dass Bitcoin wieder als ebenso attraktiv wie Gold als Absicherung gegen Katastrophenszenarien wahrgenommen wird. Dafür müssten die Märkte beide Anlagen auf risikobereinigter Basis gleich behandeln.

JPMorgan stellte fest, dass ein Bitcoin-Kurs unterhalb der Produktionskosten in der Vergangenheit häufig als weiche Untergrenze fungiert hat. Die Bank fügte hinzu, dass sich die Produktionskosten natürlicherweise nach unten anpassen könnten, falls die aktuellen Preise unrentable Miner vom Netz drängen.

Die Kryptowährung hat in früheren Bärenmärkten 2019 und 2022 unter den Produktionskosten gehandelt, bevor sie sich schließlich erholte.

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