Kalshi und der Luxusuhren-Marktplatz Bezel haben Event-Kontrakte aufgelegt, mit denen Nutzer auf zukünftige Preise von High-End-Uhren, darunter Modelle von Rolex und Patek Philippe, setzen können.
Der Schritt extends Kalshis Vorstoß in Prognosemärkte für Sammlerstücke und folgt auf frühere Deals im Bereich Sneaker und Trading Cards.
Die Kontrakte, die unter der Marke Watch Futures laufen, erlauben es Nutzern, auf Ergebnisse wie etwa zu handeln, ob ein bestimmtes Uhrenmodell eine Preisgrenze überschreitet oder ob eine Marke eine Referenz einstellt.
Der Einstieg beginnt bei 1 US‑Dollar pro Kontrakt, so die Unternehmen.
Was passiert ist
Kalshi announced die Partnerschaft am 3. März.
Bezels proprietäre Pricing-Engine Beztimate bildet die Grundlage der Kontrakte – sie aggregiert Echtzeit-Gebote, verifizierte Verkaufsdaten und Live-Angebote, um Uhrenbewertungen zu erstellen. Das Tool wurde ursprünglich für die interne Nutzung entwickelt, um Käufer und Verkäufer auf Bezel bei der Preisfindung zu beraten.
Kalshi, 2018 gegründet und mit 11 Milliarden US‑Dollar bewertet, hat kürzlich ein separates Abkommen mit Tradeweb Markets geschlossen, um seine Preise und Daten an Investmentfirmen zu streamen. Zuvor hatte das Unternehmen mit StockX bei Kontrakten auf Sammlerstücke wie Sneaker und Trading Cards zusammengearbeitet.
Bezel‑CEO Quaid Walker sagte in einem Interview, Uhren würden „seit sehr langer Zeit als Finanzmarkt betrachtet, aber sie sind auch leidenschaftsgetrieben“. Er fügte hinzu, dass die Kontrakte die Teilnahme für Enthusiasten verbreitern könnten, die sich sechsstellige Zeitmesser nicht direkt leisten können.
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Warum das wichtig ist
Die Einführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Prognosemärkte zunehmender regulatorischer und ethischer Prüfung ausgesetzt sind. Mehrere US‑Bundesstaaten haben Kalshis Sportkontrakte angefochten und argumentiert, es handle sich eher um Glücksspiel als um Derivate.
Die CFTC, die Kalshi als „Designated Contract Market“ licenses, argumentierte öffentlich im vergangenen Monat, dass die Bundeszuständigkeit Vorrang vor Anfechtungen auf Ebene der Bundesstaaten haben sollte.
Bedenken hinsichtlich Marktmanipulation sind nicht rein theoretisch. Am Wochenende verzeichneten Polymarket‑Kontrakte, die an den Zeitpunkt von US‑israelischen Angriffen auf den Iran gekoppelt waren, ein Handelsvolumen von über 529 Millionen US‑Dollar; unmittelbar kamen Fragen auf, ob Händler mit Vorabkenntnissen vom Konflikt profitiert haben könnten.
Der Luxusuhrenmarkt bringt eine zusätzliche Komplexitätsebene mit sich. Bezel lehnte in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 laut dem eigenen Jahresbericht des Unternehmens 38 % der zum Verkauf eingereichten Uhren ab – eine Zahl, die Fragen nach der Datenqualität und der Liquiditätstiefe aufwirft, auf denen die neuen Kontrakte basieren.
Watch Futures sind im „Culture“-Bereich der Kalshi‑App und der Website zugänglich.
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