Die Europäische Union hat ein Dringlichkeitstreffen anberaumt und die US-Demokraten bereiten Gesetze vor, um die von Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Zölle gegen sieben europäische Länder im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit zu blockieren. Dennoch hat Bitcoin nahe 95.000 $ stabil verweilt, obwohl es am turbulenten Wochenende als einziger großer Finanzwert gehandelt wird.
Was ist passiert: Zoll-Streit eskaliert
Die neu angekündigten Zölle richten sich ab dem 1. Februar gegen Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Finnland.
Der anfängliche Satz von 10 % auf alle in die USA exportierten Waren soll laut Trump auf 25 % steigen, falls bis zum 1. Juni keine Einigung erzielt wird.
Die EU reagierte, indem sie nach den Drohungen die Zustimmung zu einem ausstehenden Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten aussetzte.
Die Demokraten handelten im Inland schnell und planen Berichten zufolge, ein Gesetz einzubringen, das die vorgeschlagenen Zölle auf EU-Länder blockieren soll.
BTC wurde zuletzt bei etwas über 95.000 $ gehandelt und zeigte trotz der geopolitischen Turbulenzen nur eine geringe Reaktion – obwohl die Kryptomärkte rund um die Uhr geöffnet sind, während traditionelle Börsen geschlossen bleiben.
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Warum es wichtig ist: Märkte wappnen sich für Auswirkungen
Analysten des Kobeissi Letter, die nach eigenen Angaben 12 Monate mit der Erforschung von Trumps Zoll-Strategie verbracht haben, bezeichneten dies als die vierte Stufe im Handelskrieg.
Sie erwarten, dass die Finanzmärkte am Sonntagabend und Montag schwächer eröffnen, gehen jedoch davon aus, dass Trump weiterhin „Hardball“ spielen wird.
Anders als beim jüngsten Schlagabtausch zwischen den USA und China merkten die Kobeissi-Analysten an, dass die Situation rund um Grönland mehr Zeit benötigen werde, da eine potenzielle Übernahme „nicht über Nacht erfolgen kann und die EU weiterhin stark selbst der Idee einer solchen Transaktion gegenübersteht“.
Bitcoin hat frühere Zollkonflikte bereits überstanden. Die Kryptowährung fiel während des ersten Handelskriegs, der sich im April 2025 entfaltete, von 110.000 $ auf 75.000 $, zeigte in späteren Konflikten jedoch mehr Widerstandskraft.
Weitere Schwankungen werden erwartet, wenn neue Entwicklungen auftreten, die EU ihr Treffen abhält und die Terminmärkte wieder öffnen.
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