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Kann die US-Regierung den fallenden Bitcoin retten? Bessent sagt Nein

Kann die US-Regierung den fallenden Bitcoin retten? Bessent sagt Nein

US-Finanzminister Scott Bessent erklärte in einer Anhörung des House Financial Services Committee am Mittwoch, dass der Bundesregierung die Befugnis fehlt, Bitcoin (BTC) in Marktabschwüngen zu retten, und schloss ausdrücklich jede staatlich finanzierte Intervention zur Stabilisierung von Kryptowährungskursen aus.

Was passiert ist: Finanzministerium schließt Krypto-Rettung aus

Abgeordneter Brad Sherman (D-CA) befragte Bessent dazu, ob das Finanzministerium Banken anweisen könne, Bitcoin zu kaufen oder staatliche Mittel einzusetzen, um den Preis zu stützen, in Anlehnung an die Rettungsaktionen von 2008, die große Finanzinstitute retteten.

„Was genau bedeutet es, Bitcoin zu ‚retten‘?“ fragte Bessent zur Klarstellung. Sherman führte aus, ob Steuergelder die Kryptowährung stützen könnten.

„Ich bin Finanzminister. Ich habe nicht die Befugnis dazu, und als Vorsitzender des FSOC [des Financial Stability Oversight Council] habe ich diese Befugnis ebenfalls nicht“, stellte Bessent klar.

Der Schlagabtausch erfolgt, während Bitcoin fast 45 % unter seinem Allzeithoch von 126.199 US-Dollar auf Binance und rund 30 % unter seinem Höchststand von 97.924 US-Dollar im Jahr 2026 handelt. In der Anhörung ging es auch um beschlagnahmte Krypto-Vermögenswerte; Bessent merkte an, dass die vom Staat einbehaltenen 500 Millionen US-Dollar an konfisziertem Bitcoin auf über 15 Milliarden US-Dollar angewachsen seien.

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Warum es wichtig ist: Anleger tragen das volle Risiko

Bessents Aussage unterstreicht eine grundlegende Realität für Kryptowährungsinhaber: Anders als traditionelle Finanzinstitute, die während der Krise von 2008 staatliche Rettungsmaßnahmen erhielten, agieren digitale Vermögenswerte außerhalb staatlicher Sicherheitsnetze. Anleger tragen die volle Last der Kursschwankungen.

Die Anhörung weitete sich zu einer breiteren Konfrontation aus, als Abgeordneter Gregory Meeks (D-NY) Bessent drängte, ob das Office of the Comptroller of the Currency einem mit Trump verbundenen Krypto-Unternehmen eine Banklizenz verweigern würde.

Der Ausschussvorsitzende griff ein, um die Ordnung wiederherzustellen, nachdem der Schlagabtausch eskalierte.

Bitcoin fiel am Mittwoch im Tagesverlauf um etwa 3 %, wobei auch eine allgemein schwächere Marktlage dazu beitrug. Die Anhörung bekräftigt, dass die Kryptowährung trotz zunehmender institutioneller Akzeptanz dem staatlichen Eingreifen entzogen bleibt – ein deutlicher Kontrast zu traditionellen Finanzinstrumenten.

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