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Ki Young Ju schlägt Einfrieren von Satoshis Bitcoin vor, um Quantenbedrohung zu begegnen

Ki Young Ju schlägt Einfrieren von Satoshis Bitcoin vor, um Quantenbedrohung zu begegnen

CryptoQuant-CEO Ki Young Ju sagte am Mittwoch, dass Bitcoin (BTC) letztlich ruhende Wallets einfrieren müsse, darunter die rund 1 Million BTC, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden, als Teil einer künftigen Protokollreaktion auf die Bedrohung durch Quantencomputing.

Vorschlag zum Einfrieren von Satoshis Bitcoin verdeutlicht Quantenrisiko

In einem X-Post argumentierte Ki, dass ein quantenresistentes Upgrade erfordern könnte, den Zugriff auf Coins in älteren Adressformaten zu beschränken, deren öffentliche Schlüssel bereits on-chain offengelegt sind.

Zu dieser Gruppe gehören einige der frühesten geminten Bitcoin, von denen viele seit mehr als einem Jahrzehnt inaktiv geblieben sind.

Er schätzte, dass etwa 6,89 Millionen BTC verwundbar sein könnten, falls ausreichend leistungsfähige Quantenrechner in der Lage wären, private Schlüssel aus offengelegten öffentlichen Schlüsseln abzuleiten.

Von dieser Gesamtmenge werden etwa 1,91 Millionen BTC in Pay-to-Public-Key-(P2PK)-Adressen gehalten, während bis zu 4,98 Millionen BTC ihre öffentlichen Schlüssel durch frühere Transaktionen preisgegeben haben könnten.

Ruhendes Angebot als hochattraktives Ziel

Ki sagte, dass langjährig inaktive Bestände von ungefähr 3,4 Millionen BTC zu einem primären Anreiz für Angreifer werden könnten, falls Quantenfähigkeiten ein Niveau erreichen, auf dem solche Operationen wirtschaftlich sinnvoll sind.

Zum aktuellen Marktpreis repräsentieren diese Coins potenziell Hunderte Milliarden Dollar an Wert.

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Da die Offenlegung eines öffentlichen Schlüssels dauerhaft ist, sobald er on-chain erscheint, warnte er, dass Coins, die heute als sicher gelten, in Zukunft von einem Angreifer ausgegeben werden könnten, falls das Netzwerk nicht auf quantenresistente Kryptografie umstellt.

Sozialer Konsens als zentrale Hürde

Ki sagte, die Umsetzung von Schutzmaßnahmen würde eine breite Zustimmung im Bitcoin-Ökosystem erfordern, einen Prozess, den er als historisch langsam und konfliktreich beschrieb.

Er verglich die potenzielle Debatte mit früheren Governance-Konflikten wie dem jahrelangen Blockgrößenstreit und dem gescheiterten SegWit2x-Vorschlag.

Das Einfrieren ruhender Wallets, merkte er an, würde das zentrale Bitcoin-Prinzip infrage stellen, dass die Kontrolle über Coins ausschließlich durch private Schlüssel bestimmt wird.

Der fehlende Konsens könnte zu konkurrierenden Protokollversionen führen, falls unterschiedliche Gruppen inkompatible Ansätze zur Quantensicherheit verfolgen.

Ki stellte das Problem eher als Timing- als als rein technische Frage dar und argumentierte, dass die Entwicklung quantenresistenter Lösungen schneller vorankomme als die soziale Koordination, die für ihre Implementierung nötig ist.

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