Payward, die Mutter der Kryptobörse Kraken, hat sich bereit erklärt, das in Hongkong ansässige stablecoin payments-Unternehmen Reap Technologies für 600 Millionen Dollar in bar und Aktien zu übernehmen.
Details zum Reap-Deal
Die Transaktion wurde am Donnerstag erstmals von Bloomberg reported, unter Berufung auf Kommentare von Payward-Co-CEO Arjun Sethi, gemeldet. Die von Payward im Rahmen des Deals ausgegebenen Aktien bewerten das Unternehmen mit rund 20 Milliarden Dollar.
Reap wird von Daren Guo geführt, der zuvor das Asien-Pazifik-Geschäft des Zahlungsunternehmens Stripe aufgebaut hatte, sowie vom ehemaligen Investmentbanker Kevin Kang.
Das Hongkonger Startup baut Zahlungsinfrastruktur („Payment Rails“), die die traditionelle Finanzwelt mit digitalen Vermögenswerten verbindet. Zu seinen Produkten gehören Firmenkreditkarten, Ausgabenmanagement-APIs und grenzüberschreitende Abwicklungstools, die überwiegend an USDC (usdc) gekoppelt sind.
Reap war bereits 2025 profitabel und hatte vor dem Deal rund 60 Millionen Dollar raised. Die Transaktion ist unterzeichnet, unterliegt jedoch noch der behördlichen Genehmigung in Hongkong und Singapur.
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Sethis Wette auf Asien
Sethi sagte gegenüber Bloomberg, dass Asien der am schnellsten wachsende Markt für Kraken außerhalb Europas sei – sowohl beim Umsatz als auch bei den Vermögenswerten auf der Plattform.
Die Übernahme ist Paywards erster Infrastruktur-Deal in Asien und einer der größten überhaupt, sagte er. Er argumentierte, dass Reap seine Asien-Strategie nahezu über Nacht durch Krakens Vertrieb in die Vereinigten Staaten tragen könne.
Branchenanalysten werten den Deal als Teil eines breiteren Rennens um die Kontrolle über Stablecoin-Payment-Rails, bevor diese so unverzichtbar werden wie Kartennetzwerke.
Stripe zahlte Anfang dieses Jahres 1,1 Milliarden Dollar für Bridge, und Mastercard bought BVNK für 1,8 Milliarden Dollar.
Kraken auf Einkaufstour
Der Reap-Kauf verlängert eine intensive Phase von Übernahmen bei Payward. Im April agreed das Unternehmen, die Krypto-Derivateplattform Bitnomial für bis zu 550 Millionen Dollar zu übernehmen, und im vergangenen Jahr schloss es einen 1,5-Milliarden-Dollar-Deal für die Futures-Plattform NinjaTrader ab. Payward reichte zudem Ende 2025 vertraulich Unterlagen für einen Börsengang ein.
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