Cryptocurrency phishing losses fielen 2025 um 83 % auf 83,85 Millionen US‑Dollar gegenüber 494 Millionen US‑Dollar im Vorjahr.
Die Zahl der Opfer ist laut der Web3-Sicherheitsplattform Scam Sniffer um 68 % auf 106.106 zurückgegangen.
Das Unternehmen warnte, dass die Phishing-Aktivität eng den Marktzyklen folgte, anstatt vollständig zu verschwinden.
Die Verluste im dritten Quartal erreichten 31 Millionen US‑Dollar während der stärksten Rallye von Ethereum (ETH) und machten 29 % des jährlichen Phishing-Schadens aus.
Was passiert ist
Angriffe über Permit-Signaturen blieben die vorherrschende Methode und machten 38 % der Vorfälle mit Verlusten von über 1 Million US‑Dollar aus.
Der größte einzelne Diebstahl belief sich im September auf 6,5 Millionen US‑Dollar durch eine bösartige Permit-Signatur.
Bösartige EIP‑7702‑Signaturen traten nach Ethereums Pectra-Upgrade auf und ermöglichten Angreifern, Account Abstraction auszunutzen.
Zwei große EIP‑7702‑Fälle im August führten zu kombinierten Verlusten von 2,54 Millionen US‑Dollar.
Großangelegte Vorfälle gingen deutlich zurück, mit nur 11 Fällen über 1 Million US‑Dollar im Vergleich zu 30 im Jahr 2024.
Der durchschnittliche Verlust pro Opfer fiel auf 790 US‑Dollar, was darauf hindeutet, dass Angreifer zu volumenstärkeren, auf Privatanleger ausgerichteten Kampagnen übergegangen sind.
Die monatlichen Verluste reichten von 2,04 Millionen US‑Dollar im Dezember bis zu 12,17 Millionen US‑Dollar im August während der Hochphase der Marktaktivität.
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Warum das wichtig ist
Scam Sniffer kam zu dem Schluss, dass „das Drainer-Ökosystem aktiv bleibt – wenn alte Drainer ausscheiden, treten neue an ihre Stelle, um die Lücke zu füllen“.
Phishing-Verluste korrelierten direkt mit der Marktaktivität und stiegen, wenn die Nutzeraktivität in Blockchain-Netzwerken zunahm.
Separate Daten von PeckShield zeigten, dass Krypto-Hacks im Dezember um 60 % auf rund 76 Millionen US‑Dollar gegenüber 194,2 Millionen US‑Dollar im November zurückgingen.
Der größte Vorfall im Dezember betraf einen Address-Poisoning-Betrug über 50 Millionen US‑Dollar unter Verwendung von Wallet-Adressen, die echten Adressen stark ähnelten.
Ein Leak privater Schlüssel in Höhe von 27,3 Millionen US‑Dollar im Zusammenhang mit einer Multi-Signature-Wallet machte anhaltende Schwachstellen im Schlüsselmanagement deutlich.
Sicherheitsforscher stellten fest, dass Angreifer zunehmend Täuschung und Social Engineering gegenüber rein technischen Exploits bevorzugen.
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