US-Senatoren haben in dieser Woche einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der festlegen soll, wie Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten reguliert werden. Branchenvertreter sagen, dass dieser Schritt beginnen könnte, jahrelange rechtliche Unklarheit zu beseitigen, die Investitionen, Produktentwicklung und institutionelle Teilnahme eingeschränkt hat development and institutional participation.
Der Vorschlag zielt darauf ab, klarere Definitionen für digitale Vermögenswerte zu etablieren und die Aufsichtsverantwortung formell zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufzuteilen.
Nach dem Entwurf würde die CFTC die Zuständigkeit über Spotmärkte für digitale Rohstoffe erhalten, während die SEC die Zuständigkeit für Wertpapiere und Kapitalaufnahme-Aktivitäten behält – eine regulatorische Aufteilung, die seit Jahren im Zentrum der politischen Debatte steht.
Führungskräfte der Branche beschreiben den Entwurf weitgehend als einen bedeutsamen Wandel weg von durchsetzungsgetriebener Regulierung hin zu gesetzlicher Klarheit, auch wenn weiterhin Fragen offenbleiben, wie weit die Gesetzgebung nach Änderungen und politischen Verhandlungen letztlich reichen wird.
Ein lang erwarteter Versuch, regulatorische Grenzen zu definieren
Führungskräfte der Kryptoindustrie sagen, der Entwurf greife eine der hartnäckigsten Herausforderungen des Sektors auf: die Unsicherheit darüber, welche Aufsichtsbehörde für welche Vermögenswerte und Aktivitäten zuständig ist.
Diese Unklarheit, so argumentieren sie, habe institutionelles Kapital abgeschreckt und die Produktentwicklung insbesondere in den USA verlangsamt.
Im Gespräch mit Yellow.com sagte Hedy Wang, CEO und Mitgründerin von Block Street, der Entwurf gleiche einem längst überfälligen Regelwerk für die Branche.
Ihrer Ansicht nach könnten klarere Definitionen digitaler Vermögenswerte und eine explizitere Zuweisung regulatorischer Zuständigkeiten die Zurückhaltung institutioneller Investoren verringern, die wegen rechtlicher Risiken bislang an der Seitenlinie geblieben sind.
Andere betonten, der Wert des Gesetzes liege vor allem in dem Versuch, Klarheit durch Gesetzestext statt durch künftige regulatorische Auslegung zu schaffen.
Rachel Lin, CEO von SynFutures, sagte, das Ziehen klarer Linien zwischen Wertpapieren und Rohstoffen und die Definition der Rolle der CFTC an den Spotmärkten würde Entwicklern und Investoren die Sicherheit geben, die sie wiederholt eingefordert haben.
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Sie fügte hinzu, dass ungelöste Details, insbesondere im Zusammenhang mit Stablecoins, entscheidend dafür sein werden, ob der Rahmen Wettbewerb fördert oder bestehende Finanzakteure stärkt.
Stablecoins als zentrale Konfliktlinie
Der Gesetzesentwurf geht auch die Regulierung von Stablecoins an – ein Bereich, der anhaltende Spannungen zwischen Kryptounternehmen und dem Bankensektor erzeugt hat.
Nach dem Vorschlag wäre es Kryptofirmen untersagt, allein für das Halten von Stablecoins Zinsen zu zahlen, sie könnten jedoch weiterhin Belohnungen anbieten, die an Aktivitäten wie Zahlungen oder Treueprogramme geknüpft sind.
SEC und CFTC würden angewiesen, gemeinsame Offenlegungspflichten für solche Anreize zu erlassen.
Bankenverbände haben argumentiert, dass verzinste Stablecoins Einlagen von versicherten Banken abziehen und die Finanzstabilität gefährden könnten, während Krypto-Befürworter entgegnen, ein Verbot von Belohnungen würde Innovation ersticken und die Auswahl für Verbraucher einschränken.
David Carvalho, CEO von Naoris Protocol, sagte, der Entwurf spiegele einen Wandel von jahrelangen abstrakten Debatten hin zu konkreter Regulierung wider.
Er merkte an, dass die Unsicherheit darüber, welche Behörde Zuständigkeit beanspruchen könnte, Teams zuvor dazu veranlasst habe, Projekte zu verzögern oder aufzugeben.
Während er warnte, dass politische Kompromisse den Entwurf verwässern könnten, sagte Carvalho, selbst teilweise Klarheit könne das Risiko für Unternehmen, die in den USA tätig sind, spürbar verringern.
Gesetzgeberische Dynamik nimmt zu, Ausgang bleibt ungewiss
Die Veröffentlichung des Entwurfs fällt mit verfahrenstechnischen Fortschritten im Senat zusammen.
Der Landwirtschaftsausschuss des Senats, der die CFTC beaufsichtigt, hat einen Zeitplan festgelegt, bis zum 21. Januar einen Gesetzestext zu veröffentlichen und am 27. Januar ein „Markup“ abzuhalten – der erste feste Terminplan, um Gesetzgebung zur Marktstruktur von Krypto voranzubringen.
Gesetzgeber arbeiten daran, konkurrierende Vorschläge in Einklang zu bringen, darunter den im Repräsentantenhaus verabschiedeten „Digital Asset Market Clarity Act“, der ebenfalls darauf abzielt, die Aufsicht zwischen SEC und CFTC aufzuteilen.
Ob der Gesetzentwurf des Senats letztlich Gesetz wird, bleibt ungewiss, da der Kongress konkurrierende Interessen im Vorfeld der Zwischenwahlen 2026 ausbalanciert.
Dennoch sagen Branchenvertreter, dass die Kombination aus einem detaillierten Entwurf und einem klar definierten Gesetzgebungsprozess das bislang deutlichste Signal ist, dass der Kongress versucht, jahrelange regulatorische Unsicherheit durch einen strukturierten framework for U.S. crypto markets. zu ersetzen.
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