MANTRA Chain hat ihr Netzwerk nach einem Angriffsversuch auf eine vorgelagerte Software‑Abhängigkeit gestoppt. Der Token MANTRA (MANTRA) brach daraufhin um mehr als 10 % ein, während Ein- und Auszahlungen vollständig eingefroren wurden.
Wichtigste Fakten:
- Netzwerkstopp legte Ein- und Auszahlungen auf der gesamten Chain lahm.
- Entwickler identifizierten die Schwachstelle in der Upstream-Komponente und bereiteten einen Fix vor.
- Der Token verlor über 10 %, während das offene Interesse an Futures anzog und das Handelsvolumen im Ausverkauf explodierte.
Stillstand im MANTRA‑Netzwerk
MANTRA Chain pausierte das Netzwerk vorsorglich, nachdem ein Angreifer Software ins Visier genommen hatte, auf die die Blockchain aufsetzt. Börsen und Partner im Ökosystem wurden über die Unterbrechung informiert.
Das Team erklärte: „Uns ist ein Vorfall bekannt, der MANTRA Chain betrifft. Wir haben die Chain aus Vorsicht angehalten, während wir den Sachverhalt untersuchen“, und ergänzte, dass sämtliche Endpunkte und Transaktionen eingefroren seien.
Später präzisierte MANTRA, der Angreifer habe versucht, eine Schwachstelle in einer Upstream‑Abhängigkeit auszunutzen. Die Entwickler begannen mit der Vorbereitung einer gepatchten Version, während interne und externe Sicherheitsteams gemeinsam an der Absicherung arbeiteten. Ein Neustart des Netzwerks erfordert eine enge Abstimmung mit dem breiteren Validator‑Set.
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Risiko für RWA‑Token
MANTRA wurde zuletzt bei rund 0,00446 US‑Dollar gehandelt, nachdem der Kurs binnen 24 Stunden um mehr als 10 % nachgegeben hatte. Das Intraday‑Tief lag bei 0,004126 US‑Dollar, das Tageshoch bei 0,00506 US‑Dollar. Das Handelsvolumen sprang um fast 650 % nach oben – ein sprunghafter Anstieg, der mit massiven Verkäufen während der Netzwerkstörung einherging.
Auf den Derivatemärkten zeigte sich ein anderes Bild als am Spotmarkt: Daten von CoinGlass weisen ein Plus von 11 % beim offenen Interesse an Futures innerhalb von vier Stunden auf 9,19 Millionen US‑Dollar aus, über 24 Stunden betrug der Anstieg mehr als 18 %.
Diese Diskrepanz ist für Trader entscheidend. Steigendes offenes Interesse in einem fallenden Markt signalisiert, dass weiterhin gehebelte Positionen aufgebaut werden. Das macht anschließende Kursbewegungen anfälliger für Liquidationen und schnelle Positionsverschiebungen. Der jüngste Rückgang weitete zudem den Wochenverlust von MANTRA auf rund 14 % aus – und das trotz einer Erholung am breiteren Kryptomarkt. Gleichzeitig steht Inveniam Capital Partners vor der Übernahme der auf Real‑World‑Assets (RWA) spezialisierten Blockchain, nachdem das Unternehmen zuvor bereits in das Projekt investiert hatte.
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