Nexthop AI hat in einer Series-B-Runde 500 Millionen Dollar eingesammelt, angeführt von Lightspeed Venture Partners, mit Andreessen Horowitz als neuem Investor neben den bestehenden Geldgebern Altimeter Capital und Kleiner Perkins.
Die Runde values das in Santa Clara ansässige Unternehmen mit 4,2 Milliarden Dollar, weniger als ein Jahr nachdem es im März 2025 mit 110 Millionen Dollar emerged aus dem Stealth-Modus hervorgegangen war.
Parallel zur Kapitalaufnahme stellte das Unternehmen drei neue Netzwerkswitches vor, die speziell für den Traffic in KI-Rechenzentren entwickelt wurden.
Die Finanzierung erfolgt in einer Phase, in der Hyperscaler in einem Tempo Kapital in KI-Infrastruktur investieren, das von herkömmlicher Netzwerktechnik nicht bewältigt werden kann.
Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft werden allein 2026 voraussichtlich rund 650 Milliarden Dollar für KI-Rechenzentren und zugehörige Infrastruktur ausgeben.
Was Nexthop entwickelt
Nexthop entwickelt Netzwerk-Hardware und -Software, die den Datenfluss zwischen Tausenden von GPU-Servern steuert – sowohl innerhalb von Rechenzentrumsstandorten als auch zwischen ihnen.
Das Unternehmen co-designt seine Systeme gemeinsam mit den jeweiligen Engineering-Teams der Hyperscaler, anstatt Standardprodukte von der Stange zu verkaufen.
Seine Switches unterstützen Geschwindigkeiten von 1,6 Terabit pro Port, wobei dichte Konfigurationen 50–100+ Terabit an aggregiertem Durchsatz bieten – Leistungsniveaus, die zuvor nur in großen Telekom-Core-Routern zu finden waren.
Der Software-Stack basiert auf Open-Source-Netzwerkbetriebssystemen wie SONiC und verschafft Hyperscalern so die Flexibilität, die Hardware von Nexthop in ihre bestehende Umgebung zu integrieren.
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Die Marktchance – und der Wettbewerb
Nexthop targeting einen Markt für Rechenzentrums-Switching mit einem geschätzten Volumen von 35 Milliarden Dollar und konkurriert mit Cisco Systems, Arista Networks und Hewlett-Packard Enterprise.
Das zentrale Argument von Nexthop gegen die etablierten Anbieter ist, dass deren Produkte für das Cloud-Zeitalter entwickelt wurden – nicht für die dauerhaften, all-to-all-Kommunikationsmuster großer GPU-Trainingscluster.
Das Unternehmen wurde 2024 von Anshul Sadana gegründet, der 17 Jahre bei Arista verbrachte – unter anderem als Chief Operating Officer – und zuvor acht Jahre bei Cisco tätig war. Sadana erklärte, dass Hyperscaler durch eine Partnerschaft mit Nexthop ihre Produktentwicklungszyklen um sechs bis zwölf Monate verkürzen und vier bis sechs Technologiealternativen prüfen können, statt der ein oder zwei, die sie typischerweise allein verfolgen würden.
Ob es dem Unternehmen gelingt, diese Positionierung in nachhaltige Umsätze gegen etablierte Anbieter mit bestehenden Kundenbeziehungen zu verwandeln, bleibt der zentrale Test der These – und die 500 Millionen Dollar sind die Startbahn, um genau das herauszufinden.





