Händler auf einem führenden Prognosemarkt geben Avengers: Doomsday nun eine Chance von 78 %, Dune: Part Three an den Kinokassen zu übertreffen, wenn beide Blockbuster am selben Dezemberwochenende starten.
Zentrale Punkte:
- Polymarket-Händler taxieren Avengers: Doomsday bei knapp 78 %, um das Startwochenend-Duell gegen Dune: Part Three zu gewinnen.
- Beide Filme starten am 18. Dezember, ein Gleichstart, den Fans „Dunesday“ getauft haben.
- Die Quoten haben sich seit dem Frühjahr verengt, als der Marvel-Film noch bei fast 92 % lag.
Quoten auf dem Prognosemarkt
Die Wette läuft über Polymarket, die krypto-finanzierte Prognoseplattform, auf der die Crowd den Marvel-Crossover bei knapp 78 % und das Sci-Fi-Sequel bei rund 22 % bepreist.
Der Kontrakt wird auf den Film mit dem höheren inländischen Einspielergebnis am Startwochenende abgerechnet und hat bislang rund 43.900 US-Dollar Gesamtvolumen angezogen. Er wird am 20. Dezember, zwei Tage nach dem Start, abgerechnet.
Ein begleitender Markt gibt dem Avengers-Film eine 79%ige Chance auf den größten Start des Jahres. Eine Verschiebung über den 28. Februar hinaus würde den Kontrakt auf einen 50:50-Split drehen, und bislang hat kein Studio nachgegeben. Kinobetreiber haben eine Seite aufgefordert, den Starttermin zu verlegen, und nennen die Überschneidung zu viel Feuerkraft auf einmal.
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IMAX-Exklusivitätsfaktor
Analysten favorisieren weiterhin Marvel. Tracking von Greenlight Analytics zeigt, dass der Avengers-Film Anfang des Jahres beim Bekanntheitsgrad mit 45 % zu 41 % und beim Interesse mit 57 % zu 41 % vorne lag. Robert Downey Jr. kehrt als Doctor Doom an der Seite von Chris Evans zurück, und noch kein Avengers-Titel ist jemals unter der Spitze seines Startfensters eröffnet.
Ein struktureller Vorteil erschwert allerdings die Einordnung, denn Denis Villeneuve hat sich exklusive IMAX-70mm-Leinwände für die Startphase seines Films gesichert, während der Disney-Titel die meisten dieser Premium-Säle in Nordamerika verloren hat. Diese Lücke ist relevant, da eine Analyse den Effekt von Premium-Leinwänden für Dune auf etwa 13 % Mehrumsatz schätzte. Die Vorverkäufe für Dune waren bereits Monate im Voraus ausverkauft – ein Nachfragesignal, das die zunehmende Hinwendung zum Außenseiter erklärt.
Timothee Chalamet führt erneut Dunes weit verzweigtes Ensemble an, unterstützt von Zendaya und Florence Pugh.
Franchise-Bilanzen
Die Budgets verschärfen für beide Seiten den Druck. Der Avengers-Film soll zwischen 500 und 600 Millionen US-Dollar gekostet haben und braucht damit einen gewaltigen weltweiten Start, um die Ausgaben zu rechtfertigen, während Dune mit geschätzten 150 bis 200 Millionen US-Dollar deutlich günstiger ist.
Die Einnahmenhistorie spricht dennoch weiter für die Avengers-Reihe, deren letzter Teil, Endgame, laut Berichten mit 357 Millionen US-Dollar im Inland startete und weltweit nahe 2,8 Milliarden US-Dollar abschloss.
Dune ist eher geklettert als dominierend gestartet: Das erste Kapitel spielte 2021 rund 410 Millionen US-Dollar ein, das Sequel erreichte 2024 etwa 714 Millionen US-Dollar. Warner Bros. sicherte sich den 18. Dezember zuerst, und das Avengers-Sequel rutschte nach zwei früheren Verschiebungen auf dieses Datum.
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