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Protokolle des FOMC zeigen, dass sich die Fed wegen Bargeldknappheitsrisiken im Bankensystem sorgt

Protokolle des FOMC zeigen, dass sich die Fed wegen Bargeldknappheitsrisiken im Bankensystem sorgt

Die Protokolle der Fed-Sitzung im Dezember zeigten wachsende Sorge darüber, ob das Finanzsystem über ausreichend Bargeld verfügt, um reibungslos zu funktionieren.

Die am 30. Dezember veröffentlichten Protokolle machten deutlich, dass sich die Notenbanker zunehmend auf die Anspannung an den kurzfristigen Finanzmärkten konzentrieren und weniger auf die Zinspolitik.

Die Verantwortlichen warnten, dass die Reserven im Bankensystem auf „ausreichende“ Niveaus gefallen seien, bei denen bereits kleine Nachfrageschwankungen die Liquidität unter Druck setzen können.

Das Federal Open Market Committee senkte auf seiner Sitzung am 9. und 10. Dezember den Leitzins um 25 Basispunkte und legte die Zielspanne bei 3,50 % bis 3,75 % fest.

Was passiert ist

Die Reserveguthaben sind gesunken auf etwa 2,9 Billionen US‑Dollar.

Das entspricht einem Rückgang um 500 Milliarden US‑Dollar gegenüber dem Stand von Juni 2022, als die Fed mit dem Abbau ihrer Bilanz begann.

Die Protokolle verweisen auf erhöhte Übernacht-Repo-Sätze, sich ausweitende Spreads zwischen Marktzinsen und von der Fed gesteuerten Sätzen sowie eine stärkere Nutzung der ständigen Repo-Einrichtung.

Die Verantwortlichen stellten fest, dass sich diese Spannungen schneller aufgebaut haben als während des Bilanzabbaus 2017–2019.

Die Fed wird mit dem Ankauf kurzfristiger US‑Staatsanleihen beginnen, um ausreichende Reserven sicherzustellen.

Umfrageergebnisse deuten auf Käufe von rund 220 Milliarden US‑Dollar im ersten Jahr hin.

Die Verantwortlichen diskutierten zudem, die Nutzungsobergrenze der ständigen Repo-Einrichtung aufzuheben und klarzustellen, dass es sich um einen normalen geldpolitischen Vorgang handelt und nicht um einen Notfalleingriff.

Saisonale Faktoren, darunter Steuerzahlungen auf Treasury-Konten, könnten ohne Gegenmaßnahmen die Reserven Anfang 2026 stark abschmelzen lassen.

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Warum das wichtig ist

Kryptomärkte reagieren weiterhin sensibel auf die Liquiditätsbedingungen der Federal Reserve und geldpolitische Signale.

Staatsanleihekäufe führen dem Finanzsystem Liquidität zu und können die Risikobereitschaft der Anleger stärken – auch bei digitalen Werten.

Die nächste FOMC-Sitzung findet am 27. und 28. Januar 2026 statt.

Das FedWatch-Tool der CME Group zeigt, dass Händler einer unveränderten Zinsentscheidung eine Wahrscheinlichkeit von 85,1 % beimessen, gegenüber 14,9 % für eine Senkung um 25 Basispunkte.

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