Scaramucci: Bitcoin könnte Marke von 100.000 Dollar vor Halving 2028 zurückerobern

A 2028 halving could help push Bitcoin back above $100,000, according to Anthony Scaramucci (Image: Shutterstock)
A 2028 halving could help push Bitcoin back above $100,000, according to Anthony Scaramucci (Image: Shutterstock)

Bitcoin (BTC) könnte sich im Vorfeld des für 2028 erwarteten Halvings erneut über die Marke von 100.000 US‑Dollar schieben. Das prognostiziert Anthony Scaramucci, auch wenn immer mehr Analysten den traditionellen Vierjahreszyklus von Bitcoin infrage stellen.

Wichtigste Punkte:

  • Scaramucci erwartet, dass Bitcoin dank des Halvings 2028 und des sinkenden Angebots wieder auf 100.000 US‑Dollar klettert.
  • Die nächste Kürzung der Blocksubvention wird für April 2028 erwartet; die Belohnung je Block fällt dann auf 1,5625 BTC.
  • Mehrere Marktbeobachter zweifeln, dass Bitcoins historischer Vierjahres-Preiszyklus noch ein verlässlicher Orientierungspunkt ist.

Bitcoin-Halving

CryptoPotato berichtet, dass Scaramucci, Gründer und Managing Partner von SkyBridge Capital, seine Prognose am Dienstag in einem Interview mit CNBCs „Squawk Box“ abgegeben hat. Bitcoin war an diesem Tag kurzzeitig bis auf 65.000 US‑Dollar gestiegen. Über 100.000 US‑Dollar hatte die Kryptowährung zuletzt am 13. November 2025 auf Schlusskursbasis notiert.

Das nächste Halving ist bei Block 1.050.000 vorgesehen; aktuelle Countdown-Schätzungen verorten es um den April 2028 herum. Am Dienstag stand Bitcoin bei Block 963.063. Mit dem Ereignis sinkt die Mining-Subvention von 3,125 BTC auf 1,5625 BTC je Block.

Halvings finden alle 210.000 Blöcke statt und verringern schrittweise die Rate, mit der neue Bitcoins in Umlauf kommen. Scaramucci argumentiert, dass diese regelmäßig wiederkehrende Angebotsverknappung den Preis langfristig erneut in den sechsstelligen Bereich treiben dürfte.

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Scaramucci-Zyklus

Scaramuccis Prognose kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin noch deutlich unter seinem Rekordhoch vom 6. Oktober 2025 über 126.000 US‑Dollar notiert. Die Kryptowährung fiel bis zum 1. Dezember auf 86.505 US‑Dollar, auf 76.911 US‑Dollar zum 1. Februar und auf 65.734 US‑Dollar zum 1. März, bevor sie am 1. Juli 2026 ein Jahrestief von unter 58.000 US‑Dollar markierte.

Einige Marktteilnehmer zweifeln jedoch, dass der bisherige Zyklusmechanismus noch greift.

Scott Melker verweist darauf, dass seit dem letzten markanten Tiefpunkt bereits 1.080 Tage vergangen sind – und damit mehr als das historische Zeitfenster früherer Gipfelphasen von rund 1.060 bis 1.070 Tagen. Arthur Hayes hat den Vierjahresrahmen ebenfalls kritisch hinterfragt, während PlanB einen möglichen nächsten Hochpunkt irgendwo zwischen 2026 und 2028 verortet.

Auch die kurzfristige Regulierungspolitik könnte die Stimmung beeinflussen: Der „Digital Asset Market Clarity Act“ steht am 15. September im US‑Senat zur Cloture-Abstimmung – einem Verfahrensschritt, der 60 Stimmen erfordert, die Vorlage aber noch nicht endgültig verabschiedet.

Scaramucci hatte bereits Anfang 2024 eine ähnliche, stark halving-getriebene Prognose abgegeben, als Bitcoin um 43.000 US‑Dollar handelte. Damals leitete er einen Zielkurs von 170.000 US‑Dollar ab, indem er den für den Halving-Tag erwarteten Preis mit dem Faktor vier multiplizierte. Tatsächlich erreichte Bitcoin im Oktober 2025 jedoch „nur“ ein Hoch von über 126.000 US‑Dollar, nachdem Coin Metrics den Bitcoin-Preis zum Halving am 20. April 2024 auf 64.908 US‑Dollar beziffert hatte.

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Alexey Bondarev

Alexey Bondarev ist Head of Content bei Yellow.com und berichtet seit 10 Jahren über Krypto. Er ist auf tiefgehende Research- und Learn-Artikel spezialisiert, mit Schwerpunkt auf analytischer Berichterstattung, Branchenkontext und den größeren Kräften, die den Kryptomarkt prägen – von der KI-Ära und Sicherheitstechnologien bis hin zu Innovationen im Fintech-Bereich. Er ist überzeugt, dass alles Digitale in naher Zukunft alles Analoge überholen wird, und arbeitet intensiv daran, dies Wirklichkeit werden zu lassen.

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