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Senatsentwurf zu Krypto schreitet voran, Stablecoin-Gesetz steht kurz vor Veröffentlichung

Senatsentwurf zu Krypto schreitet voran, Stablecoin-Gesetz steht kurz vor Veröffentlichung

Ein seit Langem verzögertes Vorhaben des US‑Senats zur Schaffung eines regulatorischen Rahmens für den Kryptomarkt gewinnt wieder an Schwung. Laut dem Vorsitzenden des Bankenausschusses des Senats, Tim Scott, treiben die Gesetzgeber die Verhandlungen über zentrale Bestimmungen im Stillen voran.

Auf dem DC Blockchain Summit am Dienstag deutete Scott an, dass ein überarbeiteter Entwurf, der sich insbesondere auf Stablecoin‑Bestimmungen konzentriert, bereits diese Woche eingebracht werden könnte – ein Signal für neuen Fortschritt nach Monaten ins Stocken geratener Gespräche.

Stablecoin-Bestimmungen stehen kurz vor dem Entwurfsstadium

Im Zentrum der laufenden Verhandlungen steht die Behandlung von Stablecoin‑Renditen, einem der umstrittensten Elemente der vorgeschlagenen Gesetzgebung.

Während die öffentliche Debatte über dieses Thema zugenommen hat, deutete Scott an, dass die Gespräche hinter den Kulissen stetig weitergegangen sind.

Er merkte an, dass die Gesetzgeber in Kürze mit einem ersten Vorschlag rechnen, der Aufschluss über die Ausrichtung des Gesetzesentwurfs geben könnte.

Wenn der Entwurf den Erwartungen entspricht, könnte dies einen Wendepunkt bei der Weiterentwicklung des übergeordneten Marktstruktur‑Rahmens markieren.

Scott würdigte außerdem die Rolle mehrerer Schlüsselfiguren bei der Ausgestaltung der Stablecoin‑Bestimmungen, darunter Senatorin Angela Alsobrooks, Senator Thom Tillis und der Mitarbeiter des Weißen Hauses Patrick Witt, die aktiv an der Ausarbeitung der Formulierungen zu renditetragenden digitalen Vermögenswerten beteiligt sind.

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Überparteiliche Verhandlungen adressieren zentrale Bedenken

Über Stablecoins hinaus arbeiten die Gesetzgeber daran, eine Reihe breiterer regulatorischer und politischer Fragen im Zusammenhang mit dem Gesetz zu lösen.

In den vergangenen Wochen haben sich die Diskussionen um ethische Aspekte verstärkt, einschließlich der Prüfung der kryptobezogenen Unternehmungen von Präsident Donald Trump.

Weitere Streitpunkte betrafen die Sicherstellung überparteilicher Repräsentanz in wichtigen Aufsichtsbehörden sowie die Verschärfung der Know‑Your‑Customer‑(KYC-)Anforderungen – Punkte, die insbesondere bei demokratischen Abgeordneten Aufmerksamkeit erregt haben.

Scott deutete an, dass es bei diesen Themen Fortschritte gegeben habe und dass sich Kompromisse abzeichnen, die beide politischen Lager zufriedenstellen könnten.

DeFi und AML-Regeln bleiben im Fokus

Die Regulierung der dezentralen Finanzmärkte (DeFi) bleibt ein weiteres zentrales Verhandlungsthema. Senator Mark Warner drängt dabei auf stärkere Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) innerhalb des Rahmens.

Scott betonte, dass die Einhaltung der AML‑Vorgaben weiterhin eine Priorität der laufenden Gespräche sei und die breiteren Sorgen der Gesetzgeber über finanzielle Transparenz und illegale Aktivitäten in den Kryptomärkten widerspiegele.

Auch wenn mehrere Punkte noch ungelöst sind, deuten die jüngsten Entwicklungen darauf hin, dass der Senat einem finalen Gesetzentwurf näher kommt, der parteiübergreifende Unterstützung finden könnte – und damit den Weg für ein umfassenderes Regime zur Regulierung digitaler Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten ebnen würde.

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