Shiba Inu (SHIB) hat veraltete Verbindungsdaten für das Shibarium-Netzwerk auf Chainlist korrigiert – obwohl der Token binnen sieben Tagen rund 6 % an Wert verloren hat.
Zentrale Punkte:
- Ein Community-geführter Pull Request stellt einen funktionierenden Shibarium-RPC-Endpunkt auf Chainlist wieder her.
- Die Änderung betrifft ausschließlich Wallet-Verbindungen, nicht das Protokoll oder die Tokenökonomie von SHIB.
- SHIB notiert um 0,0000052 US‑Dollar, während die Shibarium-Aktivität weiter klar unter dem Niveau vor dem Exploit bleibt.
Shibarium-RPC repariert
Das Team verkündete die Anpassung über den offiziellen X-Account des Projekts und sprach von einem kleinen, aber nützlichen Update. Das Verzeichnis ethereum-lists/chains führt nun wieder einen funktionierenden öffentlichen RPC-Endpunkt für Shibarium, und Chainlist hat die neuen Einstellungen übernommen. Zahlreiche Wallets und Web3-Anwendungen beziehen ihre Netzwerkkonfigurationen aus diesem weit verbreiteten Register.
Der langjährige Community-Mitwirkende Mazrael hatte den Fix mit GitHub-Pull-Request 8699 angestoßen, den die Maintainer inzwischen gemergt haben. Der frühere Eintrag verwies auf einen Endpunkt, der nicht mehr reagierte, seit die Entwickler Ende 2025 die damaligen öffentlichen RPCs von Shibarium abgeschaltet hatten – wodurch Nutzer von Chainlist Probleme bekamen, das Netzwerk hinzuzufügen.
Auch an anderer Infrastruktur wird gearbeitet. Der Block-Explorer Shibariumscan baut seine Datenbank neu auf; bislang sind rund 52 % der Blöcke indexiert. An der Blockchain selbst werden dabei keine Transaktionen gelöscht. Mazrael erklärte zudem, dass shib.io und ShibaSwap am 12. September zu Cloudflare umgezogen sind und nun IPv6 unterstützen; auch die Dokumentationsseite doc.shib.io sei migriert worden.
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Mazrael über den Shibarium-Neuaufbau
Am Protokoll selbst und an der Tokenökonomie von SHIB ändert der RPC-Fix nichts. Doch Wallets wie MetaMask, Ledger und Phantom greifen auf dasselbe Register zu, sodass Nutzer künftig weniger Verbindungsfehler sehen dürften. Einige Kommentatoren auf X begrüßten die vereinfachte Anbindung, andere stuften die Änderung als marginal ein.
Mazrael betonte, der umfassendere Neuaufbau sei weiter fortgeschritten, als es die bislang geringe öffentliche Kommunikation vermuten lasse. Separat dazu strich der leitende Botschafter Shytoshi Kusama seine lange X-Biografie und ersetzte sie durch das einzelne Wort „polish“ – was Spekulationen über einen bevorstehenden Release auslöste. Ein konkretes Produkt wurde jedoch nicht angekündigt.
Folgen des SHIB-Exploits
Nach dem Wochenverlust wurde SHIB zuletzt um 0,0000052 US‑Dollar gehandelt, was einer Marktkapitalisierung von rund 3 Milliarden US‑Dollar entspricht. Die Aktivität auf Shibarium bleibt schwach: Die täglichen Transaktionen liegen Berichten zufolge nur im niedrigen Tausenderbereich, teils sogar im Hunderterbereich – nach Millionenwerten vor dem Exploit im vergangenen Jahr.
Der Angriff traf das Netzwerk am 12. September 2025: Ein Angreifer lieh sich über einen Flash Loan 4,6 Millionen BONE (BONE) und brachte damit 10 von 12 Validator-Signaturschlüsseln unter seine Kontrolle. Der Exploit führte zur Abschöpfung von rund 4,1 Millionen US‑Dollar in Ether (ETH), SHIB und 15 weiteren Tokens und zwang die Entwickler zu einem Notstopp der Bridge. Später bereiteten sie den Neustart der Bridge vor und arbeiteten an einem Plan zur Entschädigung der betroffenen Nutzer.
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