Die Solana-basierte dezentrale Börse Drift Protocol teilte am Mittwoch mit, dass sie einen möglichen Exploit über 270 Mio. $ untersucht, der einen starken Ausverkauf ihres nativen DRIFT (DRIFT)-Tokens ausgelöst hat. Blockchain-Ermittler berichteten, dass Gelder – größtenteils in Form von Jupiter-Perps – rapide aus den Vaults der Plattform abflossen.
Details zum Drift-Protocol-Exploit
Die Handelsplattform postete eine Warnung auf ihrem offiziellen X-Account und forderte Nutzer auf, bis auf Weiteres keine Gelder einzuzahlen. „Dies ist kein Aprilscherz“, schrieb das Team. „Geht bis auf Weiteres mit Vorsicht vor.“
Daten von CoinGecko zeigten, dass DRIFT bei etwas über 0,05 $ gehandelt wurde, ein Minus von 11 % innerhalb von 24 Stunden. Arkham Intelligence, das die Vault-Bestände des Protokolls verfolgt, bestätigte am Mittwoch den starken Rückgang der Bestände.
Blockchain-Analysten hatten die Abflüsse erstmals am Mittwochmittag New Yorker Zeit gekennzeichnet. Über 270 Mio. $ in Kryptowerten verließen das Protokoll, überwiegend als Jupiter-Perps, so On-Chain-Ermittler. Zudem wurden Dutzende Millionen in USDC, Fartcoin (FARTCOIN) und Wrapped Ethereum abgezogen.
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Reaktion der Solana-Community
Mert Mumtaz, CEO der Solana-Entwicklerplattform Helius, gehörte zu mehreren prominenten Akteuren im Ökosystem, die Händler vor der Situation warnten. DL News kontaktierte Drift Protocol, erhielt jedoch nicht umgehend eine Antwort.
Drift Protocol agiert als nicht verwahrende Perpetual-Futures-Börse auf Solana und ermöglicht Nutzern den Handel mit Hebel und ohne Verfallsdatum. Drift Labs, das Unternehmen hinter der Plattform, kündigte 2024 an, ein Prediction-Market-Produkt zu entwickeln, um mit Polymarket zu konkurrieren.
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