Drift, die auf Solana basierende Perpetuals-Börse, teilte am Donnerstag mit, dass sie sich zusammen mit Tether und weiteren Partnern knapp 150 Millionen US-Dollar gesichert hat, um einen Neustart rund um USDT (USDT) und Entschädigungen für Nutzer betroffen vom 285-Millionen-Dollar-Exploit im April zu finanzieren.
Drift-Tether-Rettungspaket
Das Paket umfasst eine umsatzgebundene Kreditlinie über 100 Millionen US-Dollar, einen Ökosystem-Zuschuss und Kredite an Market Maker, teilte das Team auf X mit. Die Erlöse sollen einen eigenen Nutzer-Wiederherstellungspool speisen.
Drift beschrieb die Vereinbarung als Zusammenarbeit zur Unterstützung des Wegs zurück zum Handel.
Der Wiederherstellungspool soll die vom Exploit im April betroffenen Nutzer entschädigen, so das Team.
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DeFi-Exploit und Folgen
Analysten hatten die Nutzer-Entschädigung angesichts des Ausmaßes der Verluste als Haupthürde für einen Neustart von Drift ausgemacht. Die Sicherheitsfirma TRM Labs nannte Timelocks und mehrschichtige Oracle-Sicherungen als zentrale Lehren aus dem Angriff.
Eine an zukünftige Umsätze gekoppelte Kreditlinie ermöglicht es Drift, sich neu aufzubauen, ohne seinen Token zu verwässern.
Am 1. April zogen Angreifer in rund 12 Minuten etwa 285 Millionen US-Dollar aus Drift-Tresoren ab, was TRM und Elliptic nordkoreanischen Bedrohungsakteuren zuschrieben. Der DRIFT-Token fiel während des Vorfalls um mehr als 40 %, und der im Protokoll hinterlegte Gesamtwert sank von 550 Millionen auf unter 250 Millionen US-Dollar.
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