Strategy ließ die Dividende ihrer Stretch‑(STRC)‑Vorzugsaktie unverändert bei 11,5 % für April 2026 – das erste Mal, dass das Unternehmen den Satz seit Einführung des Instruments im vergangenen Juli konstant hält, obwohl es auf mehr als 5,5 Milliarden US‑Dollar an nicht realisierten Bitcoin‑(BTC)-Verlusten sitzt und seine wöchentlichen Coin‑Käufe ausgesetzt hat.
STRC-Dividendenstopp
Die unbefristete Vorzugsaktie des Unternehmens wurde im Juli 2025 mit einer jährlichen Dividendenrendite von 9 % aufgelegt. Der Vorstand erhöhte sie danach jeden Monat und erreichte im März 11,5 %, nachdem der Satz von 11,25 % im Februar um 25 Basispunkte angehoben worden war.
Der April ist der erste Monat ohne Erhöhung. Vorstandschef Michael Saylor gab den Stopp am 1. April bekannt.
Laut der eigenen Beschreibung des Unternehmens wird „STRCs Dividendenrate monatlich angepasst, um den Handel rund um den Nennwert von 100 US‑Dollar zu fördern und Kursvolatilität zu reduzieren.“ Die Pause fällt mit einem Stopp bei Strategys BTC‑Akkumulation zusammen. Das Unternehmen tätigte in der vergangenen Woche keine Käufe und beendete damit eine 13‑wöchige Kaufserie.
Strategy hält nun 762.099 BTC zu durchschnittlichen Kosten von rund 75.694 US‑Dollar pro Coin. Die nicht realisierten Verluste übersteigen 5,5 Milliarden US‑Dollar, so SaylorTracker. Trotz dieser Buchverluste hat das Unternehmen kürzlich ein ATM‑Finanzierungsprogramm über 42 Milliarden US‑Dollar vorgestellt, das zu gleichen Teilen zwischen Stammaktien und STRC aufgeteilt ist.
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Privatanleger und STRC
CEO Phong Le erklärte, dass Privatanleger mittlerweile rund 80 % von STRC halten. Diese Zahl unterstreicht, wie stark sich Einzelanleger dem Instrument zugewandt haben, um eine renditetragende BTC‑Exposure zu erhalten, ohne die Schwankungen von Stammaktien in Kauf zu nehmen.
Saylor merkte am 29. März an, dass STRC in den vorangegangenen 30 Tagen weniger volatil gewesen sei als jedes Unternehmen im S&P 500 und jede große Anlageklasse – und das bei einer Rendite von 11,5 %. Le skizzierte zudem Anfang dieses Jahres Pläne, die Kapitalstruktur des Unternehmens im Laufe des Jahres 2026 von Eigenkapital hin zu Vorzugsinstrumenten zu verschieben.
Ob der Stopp im April ein längeres Plateau oder nur eine einmonatige Atempause signalisiert, hängt davon ab, wo STRC in den kommenden Wochen gehandelt wird. Die nächste Zinsentscheidung wird für Ende April erwartet.
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