World Liberty Financial (WLFI) hat eine Governance-Maßnahme verabschiedet, die eine Schwelle von 5,3 Millionen US‑Dollar für institutionelle Anleger festlegt, die direkten Zugang zum Führungsteam suchen.
Die DeFi‑Plattform, die von der Trump‑Familie unterstützt wird, verlangt nun von Teilnehmern, 50 Millionen WLFI‑Token für 180 Tage zu sperren, um den Status eines Superknotens zu erreichen.
Diese strukturelle Änderung wurde letzte Woche nach einer umfassenden Governance‑Abstimmung beschlossen, die mit überwältigender Mehrheit von 99 % der teilnehmenden Token‑Inhaber unterstützt wurde. Das implementierte Stufensystem monetarisiert den Unternehmenszugang innerhalb des zugrunde liegenden Protokolls und priorisiert ausdrücklich hochkapitalisierte Akteure gegenüber normalen Privatanlegern.
Die Sicherung der erforderlichen 50 Millionen Token zur Erreichung dieser Stufe kostet Investoren auf Basis aktueller Marktdaten derzeit etwa 5,3 Millionen US‑Dollar.
Mehrstufige Staking-Mechanik
Die Superknoten‑Klassifizierung gewährt Investoren rechtlich garantierte Treffen mit den internen Business‑Development‑Mitarbeitern von World Liberty Financial, um potenzielle strategische Partnerschaften zu besprechen.
Offizielle Sprecher der Plattform bestätigten jedoch kürzlich, dass dieser bezahlte Zugang die prominenten Mitgründer des Projekts ausdrücklich ausschließt und insbesondere Mitglieder der Trump‑Familie ausnimmt.
Unterhalb der exklusiven Top‑Stufe können Nutzer 10 Millionen WLFI‑Token, im Wert von rund 1,06 Millionen US‑Dollar, einsetzen, um den Standardknoten‑Status zu erlangen.
Diese zweite Stufe ermöglicht es Teilnehmern, den USD1‑Stablecoin des Projekts im Verhältnis 1:1 über OTC‑Transaktionen in andere Stablecoins zu tauschen. Das Protokoll schreibt nun vor, dass Staker an mindestens zwei Governance‑Initiativen teilnehmen müssen, um eine jährliche Rendite von 2 % zu erzielen.
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Ausweitung der regulatorischen Prüfung
Diese strukturellen Anpassungen erfolgen genau zu dem Zeitpunkt, an dem sich das dezentrale Projekt zunehmenden Nachfragen von Regierungsvertretern zu seinen internationalen Finanzaktivitäten gegenübersieht. Der Abgeordnete Ro Khanna hat kürzlich eine Untersuchung zu einer Investition von 500 Millionen US‑Dollar in World Liberty Financial durch ein Mitglied einer königlichen Familie der Vereinigten Arabischen Emirate eingeleitet.
Khanna stellte die Frage, ob diese massive Kapitalspritze die Entscheidung der Trump‑Regierung beeinflusst habe, bestimmte Exportlizenzen für KI‑Chips in die VAE zu genehmigen.
Darüber hinaus hat Senatorin Elizabeth Warren die laufenden rechtlichen Bemühungen der Kryptoplattform, eine traditionelle nationale Banklizenz zu erhalten, scharf unter die Lupe genommen. In jüngsten Stellungnahmen bezeichnete sie den gesamten Finanzbetrieb als ein gravierendes Korruptionsrisiko der Präsidentschaft, das direkt mit der nationalen Sicherheit der USA verknüpft sei.
Unabhängig davon hat das völlig nicht verbundene Meme‑Coin‑Projekt TRUMP seinen größten Token‑Inhabern kürzlich ein exklusives privates Abendessen im Anwesen Mar‑a‑Lago versprochen.
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