Die US-Regierung überwies am Dienstag 0,3346 BTC – rund 23.000 US‑Dollar – aus einer Wallet mit der Bezeichnung „Miguel Villanueva Seized Funds“. Es ist die erste dokumentierte Onchain-Bewegung aus Bundeswallets seit November 2025.
Drei Transaktionen sent schickten die Gelder an neu erstellte Adressen ohne vorherige Transaktionshistorie, und die ursprüngliche Wallet wurde vollständig geleert.
Blockchain-Daten von Arkham Intelligence markierten die Transfers. Weder The Block noch andere Medien konnten bislang eine öffentlich zugängliche Bundesgerichtsakte finden, die die zugrunde liegende Villanueva-Beschlagnahme beschreibt.
Was passiert ist
Drei Transaktionen wurden von der auf Arkham als „U.S. Government: Miguel Villanueva Seized Funds (bc1qw)“ markierten Adresse recorded: 0,0378 BTC, 0,24 BTC und 0,0568 BTC, mit einem Gesamtwert von etwa 23.000 US‑Dollar zum Preisstand vom Dienstag.
Die empfangenden Adressen haben keine frühere Historie und zeigen keine offensichtliche Clusterbildung mit bekannten Einzahlungswallets von Börsen. Dieses Muster ist eher typisch für interne Verwahrungskonsolidierung als für einen Verkauf, auch wenn der Zweck nicht offengelegt wurde.
Die vorherige Bundes-Bitcoin-Überweisung fand am 3. November 2025 statt, als die Behörden 57,55 BTC an Coinbase Prime verschoben. Davor gab es am 14. Oktober 2025 eine größere Bewegung von 1.320,24 BTC aus Wallets mit der Bezeichnung „Potapenko/Turogin Forfeited Funds“.
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Warum das wichtig ist
Die US-Regierung holds derzeit rund 328.000 BTC im Wert von über 22 Milliarden US‑Dollar und gehört damit zu den größten bekannten Bitcoin-Inhabern weltweit.
Diese Position wurde über mehr als ein Jahrzehnt hinweg durch straf- und zivilrechtliche Einziehungen aufgebaut.
Im Rahmen der durch Executive Order eingerichteten „Strategic Bitcoin Reserve“-Politik erklärte Finanzminister Scott Bessent im Januar, die Regierung wolle routinemäßige Verkäufe beschlagnahmter Bitcoin einstellen und eingezogene Bestände in der Staatsbilanz halten. Die kleine Überweisung vom Dienstag widerspricht dieser erklärten Linie nicht, da keine Weiterleitung an eine Börse identifiziert wurde.
Die intransparente Verwahrstruktur bleibt jedoch ein Problem. Im Januar berichtete Onchain-Forscher ZachXBT, dass Kryptowährungen im Wert von 40 Millionen US‑Dollar aus staatlichen Beschlagnahmungswallets bewegt worden seien, wobei angeblich ein externer Verwahrer eine Rolle spielte.
Die Regierung hat sich zu diesem Vorfall bislang nicht öffentlich geäußert.
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