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Warum die britische FCA Justin Suns HTX im Krypto‑Marketing-Konflikt ins Visier nimmt

Warum die britische FCA Justin Suns HTX im Krypto‑Marketing-Konflikt ins Visier nimmt

Die britische Finanzaufsicht Financial Conduct Authority (FCA) hat ein Gerichtsverfahren gegen HTX, eine mit Justin Sun verbundene Kryptobörse, eingeleitet, weil sie angeblich Dienstleistungen illegal bei britischen Nutzern beworben hat.

Diese erstmalige Maßnahme dieser Art folgte auf wiederholte, seit 2023 ignorierte warnings. Die Aufseher wollen nun den Zugang von HTX zu sozialen Medien und App‑Stores im Vereinigten Königreich blockieren lassen.

Die Börse, früher Huobi, sieht sich Vorwürfen strafbarer Verstöße gegen Regeln ausgesetzt, die zugelassene Werbemaßnahmen verlangen. HTX setzte seine Werbung auf Plattformen wie TikTok, X und seiner Website trotz Beschränkungen fort.

Klagen am High Court im Oktober 2025 richteten sich gegen HTX‑Gesellschaften und unbenannte Verantwortliche. Die FCA gained am 4. Februar 2026 die Erlaubnis, die Unterlagen international zuzustellen.

Was passiert ist

HTX beschränkte nach Beginn des Verfahrens neue Registrierungen aus dem Vereinigten Königreich, doch bestehende Nutzer haben weiterhin Zugang zu Werbeaktionen. Die FCA betonte, es gebe keine Garantie, dass diese Beschränkungen bestehen bleiben.

Die Aufseher beschrieben die Struktur von HTX als intransparent, Gespräche seien gescheitert. HTX steht auf der Warning List der FCA; Nutzer haben weder Anspruch auf den Ombudsmann noch auf Entschädigung, falls die Plattform scheitert.

Die Behörde forderte Social‑Media‑Unternehmen auf, den Zugang britischer Nutzer zu HTX‑Konten zu sperren. Außerdem bat sie Apple und Google, HTX‑Apps aus den britischen Stores zu entfernen.

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Warum das wichtig ist

Der Fall verdeutlicht Vollzugs­lücken im Kryptomarkt, in dem ausländische Firmen lokale Vorschriften oft umgehen. Daten zeigen, dass sich die meisten Unternehmen nach dem 2023‑Regime fügten, doch Ausreißer wie HTX bleiben.

Branchenbeobachter verzeichnen zunehmende Beschwerden über irreführende Krypto‑Werbung. FCA‑Zahlen zeigen, dass seit Oktober 2023 über 1.000 unautorisierte Werbemaßnahmen entfernt wurden.

Kraken‑Co‑CEO Arjun Sethi criticized das Regime Ende 2025 als übermäßig restriktiv und verwies dabei auf den HTX‑Fall. Solche Regeln, so argumentierte er, bremsten Transaktionen und schränkten Produkte für britische Nutzer im Vergleich zu US‑Märkten ein.

Die britischen Regeln für Krypto‑Werbung, gültig seit Oktober 2023, schreiben Risikohinweise und Eignungsprüfungen vor. Verstöße sind strafbar und sollen Verluste in volatilen Anlagen begrenzen.

Die FCA geht zunehmend gegen Einzelpersonen vor und schließt Untersuchungen schneller ab. Das Vorgehen gegen HTX passt in ein Muster, nicht konforme globale Akteure ins Visier zu nehmen.

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