Bitcoin (BTC) hat sich seit Ende November fast 50 Tage lang zwischen 80.000 und 95.000 Dollar bewegt und spiegelt damit ein ähnliches Konsolidierungsmuster wider, das seinem Anstieg im Oktober über 126.000 Dollar vorausging.
Die aktuelle, seitwärts gerichtete Kursentwicklung ähnelt einer 52-tägigen Konsolidierung zwischen 76.000 und 85.000 Dollar von Ende Februar bis Anfang April 2025.
Diese frühere Phase endete mit einem Ausbruch, der Bitcoin über 126.000 Dollar trieb.
Was passiert ist
Bitcoin trat am 21. November in seine aktuelle Konsolidierungsphase ein und etablierte eine Handelsrange von rund 20 %, die bis Anfang Januar anhält.
Trader bezeichnen dies als „zeitbasierte Kapitulation“, bei der eine verlängerte Seitwärtsbewegung ungeduldige Anleger dazu bringt, ihre Positionen zu schließen.
Dieses Muster ist häufiger geworden, da Bitcoin reifer geworden ist und nicht mehr die extremen Rückgänge früherer Marktzyklen aufweist.
On-Chain-Kennzahlen stützen die Konsolidierungsthese: Die „Choppiness“-Kennzahl von Checkonchain ist auf etwa 53 gestiegen und signalisiert eine zunehmend richtungslose Kursentwicklung.
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Warum das wichtig ist
Die makroökonomischen Bedingungen entwickeln sich für Risikoanlagen beim Übergang ins Jahr 2026 zunehmend positiv.
Die GDPNow-Schätzung der Atlanta Fed ist für das vierte Quartal 2025 am 8. Januar von 2,7 % auf 5,4 % gesprungen und signalisiert ein stärkeres Wirtschaftswachstum.
Präsident Trump kündigte am Donnerstag an, dass er Fannie Mae und Freddie Mac anweist, Hypothekenpapiere im Wert von 200 Milliarden Dollar zu kaufen.
Der frühere Pimco-CEO Mohamed El-Erian bemerkte, dass dieser Schritt darauf hindeute, dass der politische Druck auf die Federal Reserve sich über Zinssenkungen hinaus auf Anleihekäufe ausweiten könnte.
Die Federal Reserve dürfte im Jahr 2026 die Zinsen um 50 Basispunkte senken.
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