Morgan Stanley hat bei der Securities and Exchange Commission eine Registrierungserklärung für einen Ethereum (ETH) Trust eingereicht.
Die Einreichung vom 7. Januar folgt auf Anträge für Spot-Bitcoin (BTC)‑ und Solana (SOL)‑ETFs, die einen Tag zuvor gestellt wurden.
Die drei Einreichungen innerhalb von 48 Stunden markieren die aggressivste Ausweitung von Krypto-Produkten durch eine große US‑Bank.
Was passiert ist
Morgan Stanley Investment Management, das verwaltet 1,8 Billionen US‑Dollar an Vermögenswerten, reichte am Dienstag die Registrierung für den Ethereum Trust ein.
Der vorgeschlagene Fonds würde Ether direkt halten und einen Teil der Bestände über Drittanbieter staken.
Die Solana-Trust-Anmeldung der Bank vom 6. Januar umfasst ebenfalls Staking-Funktionalität, während der Bitcoin Trust als passives Anlagevehikel fungiert.
Morgan Stanley ist die erste große US‑Bank, die eigene Spot-Krypto-ETFs beantragt, anstatt nur Produkte Dritter zu vertreiben.
Die Bank begann im Oktober damit, Vermögensverwaltungskunden über bestehende Drittanbieterfonds Zugang zu Kryptoanlagen zu bieten.
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Warum das wichtig ist
Die schnelle Einreichung von drei Produkten signalisiert das Bekenntnis von Morgan Stanley, eine eigene Krypto-Infrastruktur aufzubauen, anstatt sich auf Produkte von Wettbewerbern zu stützen.
Spot-Bitcoin-ETFs halten derzeit 123 Milliarden US‑Dollar an Vermögenswerten und repräsentieren 6,57 % der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin.
Der Spot-Bitcoin-ETF von BlackRock wurde im November zur wichtigsten Einnahmequelle des Unternehmens und zeigt damit die wirtschaftlichen Anreize, die traditionelle Finanzakteure in Krypto-Produkte treiben.
Die Staking-Funktionen in sowohl Ethereum- als auch Solana-Trusts stellen Versuche dar, sich von bestehenden reinen Spot-Produkten zu unterscheiden.
Der Schritt von Morgan Stanley könnte andere Großbanken unter Druck setzen, ihre eigene Entwicklung von Krypto-Produkten zu beschleunigen, anstatt reine Distributoren zu bleiben.
Die Zeitpläne für die behördliche Genehmigung bleiben jedoch ungewiss, da die SEC die wachsende Zahl von Krypto-ETF-Anträgen prüft.
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