Bitcoin (BTC) Dominanz bricht im Bereich von 60 % nach unten weg, wobei Momentum-Signale auf eine mögliche Kapitalrotation hindeuten, die an die Altcoin-Rallyes von 2017 und 2021 erinnern könnte.
Bitcoin-Dominanz verliert Schwung nahe 60 %
Die BTC.D‑Kennzahl beginnt nach einem Test des 60‑Prozent‑Bereichs während der jüngsten Markterweiterung zu verblassen, so eine CryptoQuant‑Quicktake‑Notiz.
Diese Verlangsamung deutet darauf hin, dass sich die Kapitalkonzentration rund um Bitcoin lockern könnte.
Sowohl der RSI als auch der MACD auf dem Dominanz‑Chart senden bärische Signale, mit einem frischen Crossover in dieser Woche.
Berichte auf Bloomingbit merkten an, dass die Bewegung eher einen strukturellen Wandel als nur eine Routinekorrektur markieren könnte.
CryptoQuant‑Analyst CryptoOnchain erklärte, dass der Indikator des Unternehmens „Altcoin Volume Increasing Trend“ ausgelöst wurde – ein Signal, das anspringt, wenn das 30‑Tage‑Altcoin‑Volumen auf zentralisierten Börsen über den 365‑Tage‑Durchschnitt steigt.
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Altseason‑Signale prallen auf BTC‑Kontrolle
Frühere Zyklen zeigen, warum diese Signale relevant sind. Im Jahr 2017 fiel BTC.D von fast 95 % auf rund 35 %, während Ether (ETH) und kleinere Token Liquidität aufsaugten und eine der stärksten Altcoin‑Rallyes der Kryptogeschichte auslösten.
Ein ähnliches Setup tauchte wieder auf im Jahr 2021, als die Dominanz zunächst 70 % berührte und dann unter 40 % rutschte, während Bitcoin sich der Marke von 60.000 US‑Dollar näherte.
Selektive Rotation zeigt sich bereits in einzelnen Segmenten.
Solana (SOL) und SUI (SUI) verzeichneten zuletzt zweistellige Kursgewinne, und das von DefiLlama erfasste Stablecoin‑Angebot liegt über 320 Milliarden US‑Dollar, was auf umfangreiche, ungenutzte Liquidität hindeutet.
Dennoch basiert der Großteil der Aktivität weiterhin auf gehebeltem Handel statt auf einer nachhaltigen Spot‑Akkumulation. Der Altcoin Season Index liegt bei etwa 35 und damit deutlich unter der Marke von 75, die typischerweise eine vollständige Rotation bestätigt.
Warum das Muster trotzdem scheitern könnte
Der Bitcoin‑Anteil an der gesamten Krypto‑Marktkapitalisierung schloss bei 60,88 % und durchbrach damit eine achtmonatige Akkumulationsspanne, in der BTC.D von August 2025 bis April 2026 zwischen 58 % und 60 % verharrte.
Der nächste Widerstandsbereich liegt bei rund 66,06 %, dem Hoch des vorherigen Zyklus.
Die Historie wirkt für Trader, die auf eine Wiederholung setzen, jedoch in beide Richtungen.
Nachdem die Dominanz Anfang 2021 nahe 70 % gestiegen war, floss Kapital jedes Mal kurzzeitig zurück in Bitcoin und Stablecoins, sobald sich die Liquidität verknappte, und die Umkehr im Jahr 2022 ließ das Altcoin‑Volumenverhältnis innerhalb weniger Monate unter 0,20 fallen. Damit Altcoins wirklich das Steuer übernehmen können, muss der Index über 50 steigen, während BTC.D die Unterstützungszone bei 59,63 % verliert, die von Analysten identifiziert wurde.
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