Zentralbanken setzen voll auf Gold und kaufen 27 Tonnen in nur einem Monat

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Alexey BondarevApr, 17 2026 9:04
Zentralbanken setzen voll auf Gold und kaufen 27 Tonnen in nur einem Monat

Globale Zentralbanken kauften im Februar 27 Tonnen Gold im Wert von mehr als 4,6 Milliarden US‑Dollar – ein Anstieg von 575 % gegenüber Januar, da Reservemanager ihre Bestände weiter weg vom Dollar diversifizierten.

Goldkäufe der Zentralbanken

Der World Gold Council said, dass das Tempo weiterhin hinter 2025 zurückbleibt, als Notenbanken im selben Zweimonatszeitraum 50 Tonnen erwarben. „Nach nur zwei Monaten des Jahres haben Zentralbanken 31 t gekauft, ein deutlich langsameres Tempo als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (50 t)“, erklärte die Gruppe. Gold wurde zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes bei 4.833 US‑Dollar je Unze gehandelt.

Polen führte mit 20 Tonnen und damit fast drei Vierteln der Gesamtkäufe, während Usbekistan und Kasachstan jeweils 8 Tonnen hinzufügten. China, Malaysia, die Tschechische Republik und Kambodscha nahmen kleinere Ergänzungen vor.

Der Council verwies außerdem auf neue Käufe aus Afrika und nannte dabei das Inlandsprogramm der Bank of Uganda sowie ähnliche Pläne des Gouverneurs der Zentralbank von Kenia, Kamau Thugge.

Türkei und Russland waren mit zusammen 14 Tonnen Gold die größten Verkäufer.

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Bitcoin vs. Gold

Der Ansturm auf Barren fällt in eine Zeit, in der Bitcoin (BTC) Gold einen Teil seiner traditionellen Rolle in Krisenzeiten streitig macht. Der Investmentchef von Bitwise, Matt Hougan, argumentiert, dass investors now price it as both digital gold and a call option auf eine künftige Verwendung als Währung.

Er verweist auf Irans gemeldeten Plan, Bitcoin‑Mautgebühren von Schiffen zu erheben, die die Straße von Hormus passieren, als Beleg.

Gold zeigte im Konfliktverlauf starke Ausschläge.

Das Metall markierte im Januar Rekordstände von über 5.500 US‑Dollar je Unze und verlor bis Ende März dann mehr als 21 %, als steigende Zinsen, ein starker Dollar und ETF‑Abflüsse überfüllte Positionen belasteten. Bitcoin legte im gleichen Kriegszeitraum rund 12 % zu und stellte damit vorübergehend die traditionelle Rolle des sicheren Hafens auf den Kopf.

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